Deutz nähert sich wieder seinem jüngsten Jahreshoch. Dahinter steckt weniger eine unternehmensinterne Nachricht als vielmehr Rückenwind aus dem internationalen Maschinenbausektor. Entscheidend ist vor allem ein Signal aus den USA: Wie stark trägt der Deere-Impuls auch Deutz?

Deere-Zahlen heben die Stimmung

Am Freitag schloss die Deutz-Aktie im XETRA-Handel bei 11,57 Euro und lag damit 1,7% im Plus. Intraday ging es bis auf 11,65 Euro nach oben – damit fehlten nur noch wenige Cent zum 52‑Wochen‑Hoch von 11,67 Euro, das am Mittwoch erreicht wurde.

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Der Auslöser kam am Donnerstag von Deere & Co. Der US-Konzern meldete im ersten Quartal einen Umsatzanstieg um 13% auf 9,61 Mrd. US‑Dollar. Noch wichtiger für den Sektor war der Ausblick: Deere erhöhte die Prognose für den Nettogewinn 2026 auf 4,5 bis 5,0 Mrd. US‑Dollar (zuvor 4,0 bis 4,75 Mrd. US‑Dollar). Im Segment „Construction & Forestry“ verdoppelte sich das operative Ergebnis auf 137 Mio. US‑Dollar. Am Markt wurde das als Hinweis gewertet, dass die Nachfrage nach schweren Maschinen robuster ist als befürchtet – ein positives Umfeld für Zulieferer und Motorenhersteller.

Nutzfahrzeug-Signale unterstützen das Bild

Zusätzliche Unterstützung kommt aus dem weiteren Zykliker-Umfeld: Deutsche Bank Research stufte Daimler Truck und Traton am Donnerstag auf „Buy“ hoch und erhöhte die Kursziele. Begründung: Die Analysten erwarten eine Markterholung im zweiten Quartal sowie Vorzieheffekte in der zweiten Jahreshälfte, ausgelöst durch strengere EPA-Abgasnormen. Das stärkt die Erwartung, dass sich der zyklische Bereich rund um Motoren und Nutzfahrzeuge stabilisiert.

Jahresstart bleibt stark

Seit Jahresbeginn steht bei Deutz ein Kursplus von über 35% zu Buche. Fundamental verwies der Markt zuletzt auch auf den strategischen Ausbau: Anfang Februar meldete Deutz das Closing der Übernahme der Frerk Aggregatebau GmbH, um sich im Bereich dezentraler Energieversorgung und Notstromsysteme für Rechenzentren breiter aufzustellen.

Zum Wochenende bleibt damit vor allem eines sichtbar: Positive Branchensignale treiben die Aktie in Reichweite des 52‑Wochen‑Hochs, nachdem der Titel bereits einen kräftigen Lauf seit Jahresbeginn hingelegt hat.

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