Der US-Vermögensverwalter BlackRock hat seine Position bei Deutz deutlich ausgebaut. Mit 3,07 Prozent der Stimmrechte überschritt das Investmenthaus die Meldeschwelle von drei Prozent. Der Zeitpunkt des Engagements fällt mit einer strategischen Neuausrichtung des Kölner Motorenherstellers zusammen – und löste einen Kurssprung auf 17-Jahres-Hoch aus.

BlackRock hält über 4,6 Millionen Aktien

Laut Pflichtmitteilung vom 26. Februar erfolgte der Schwellenübertritt am 23. Februar. BlackRock hält aktuell 4.682.910 Aktien des Unternehmens. Die Position wird vollständig über direkte Aktienbestände abgebildet, Finanzinstrumente spielen keine Rolle. Bei insgesamt 152.638.105 Stimmrechten entspricht dies exakt 3,07 Prozent.

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Das institutionelle Interesse kommt nicht von ungefähr: Nur einen Tag vor dem Schwellenübertritt verkündete Deutz eine Kooperation mit TYTAN Technologies. Gemeinsam wollen beide Unternehmen Energie- und Antriebslösungen für Drohnenabwehrsysteme entwickeln. Um die Zusammenarbeit zu untermauern, beteiligte sich Deutz auch finanziell an dem Spezialisten.

Rüstungsfantasie treibt Kurs auf Höchststand

Die Neuausrichtung in Richtung Verteidigungstechnologie zündete an der Börse. Ende Februar notierte die Aktie zwischen 11,99 und 12,25 Euro – der höchste Stand seit 2007. Noch Anfang 2025 hatte der Wert unter 7 Euro gelegen. Im Jahresverlauf durchbrach der Kurs nacheinander die Marken von 10 und 11 Euro. Unterm Strich steht ein Plus von über 40 Prozent binnen zwölf Monaten.

Der Einstieg von BlackRock signalisiert Vertrauen in die neue strategische Ausrichtung. Mit dem Vorstoß in den wachsenden Markt für unbemannte Verteidigungssysteme erschließt sich Deutz ein zusätzliches Geschäftsfeld – eines, das offenbar auch institutionelle Investoren überzeugt.

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