Die Zehnder Group hat gestern den Sprung zurück in die Gewinnzone vollzogen. Nach einem durch Restrukturierungen belasteten Vorjahr trieb vor allem das starke Lüftungsgeschäft die operativen Kennzahlen nach oben. Kann der Konzern diesen Wachstumskurs trotz der anhaltenden Flaute im europäischen Bausektor beibehalten?

Lüftungssparte als Wachstumsmotor

Der Nettoumsatz kletterte im Geschäftsjahr 2025 um 8 % auf 760,7 Mio. EUR. Der entscheidende Treiber war das Segment Lüftungen, das um 18 % auf 501,7 Mio. EUR zulegte und nun zwei Drittel des Gesamtumsatzes beisteuert. Im Gegensatz dazu bereitet der Bereich Heizkörper weiterhin Sorgen: Hier drückten eine schwache Renovierungstätigkeit in Europa und ein Trend zu preisgünstigeren Modellen auf die Erlöse.

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EBIT-Marge vervierfacht

Operativ gelang dem Unternehmen ein deutlicher Sprung. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg auf 63,4 Mio. EUR, was einer Marge von 8,3 % entspricht. Im Vorjahr lag diese noch bei mageren 2,0 %, da Einmaleffekte und Umbaukosten das Ergebnis massiv belastet hatten.

Unter dem Strich steht für 2025 ein Reingewinn von 47,8 Mio. EUR – ein deutlicher Kontrast zum Vorjahresverlust von 2,4 Mio. EUR. Aktionäre sollen von dieser Erholung direkt profitieren: Der Verwaltungsrat schlägt vor, die Dividende um 40 % auf 1,40 CHF pro Aktie anzuheben. Auch die Cashflow-Stärke verbesserte sich mit einem operativen Zufluss von 80,0 Mio. EUR signifikant.

Strategie und Ausblick

Für das laufende Jahr 2026 gibt sich das Management vorsichtig optimistisch und rechnet mit einer leichten Belebung der globalen Bauaktivität. Die mittelfristigen Ziele bleiben unangetastet: Zehnder strebt weiterhin ein jährliches Umsatzwachstum von rund 5 % sowie eine EBIT-Marge zwischen 9 % und 11 % an. Zudem leitet das Unternehmen mit der Nominierung von Mara Zehnder für den Verwaltungsrat einen Generationswechsel innerhalb der Gründerfamilie ein.

Die nächsten Meilensteine für Investoren stehen bereits fest: Am 19. März findet die Generalversammlung in Suhr statt, bevor am 30. Juli der Halbjahresbericht 2026 zeigen wird, ob die operative Dynamik anhält.

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