Bei Coeur Mining richtet sich der Blick dieser Tage weniger auf Tageslaunen am Markt – sondern auf zwei handfeste Kurstreiber: die anstehenden Quartalszahlen und die geplante Übernahme von New Gold. Beides zusammen könnte zeigen, wie belastbar die zuletzt verbesserte Ausgangslage wirklich ist.

Terminplan: Das kommt nächste Woche

Entscheidend wird der Blick in die Bücher für das vierte Quartal 2025 und das Gesamtjahr. Die Zahlen kommen am 18. Februar 2026 nach Börsenschluss, direkt gefolgt von der Telefonkonferenz am 19. Februar. Dort dürfte das Management nicht nur das Zahlenwerk einordnen, sondern vor allem den Ausblick und die nächsten Schritte erläutern.

Wichtige Eckpunkte aus dem bisherigen Bild:
- Operativer Cashflow (Q3 2025): 238 Mio. US-Dollar
- Schulden-Eigenkapital-Quote: rund 0,11 bis 0,12
- New-Gold-Übernahme: Abschluss im 1. Halbjahr 2026 erwartet (Genehmigungen durch Aktionäre und Gerichte liegen vor)

Warum das Umfeld gerade mitspielt

Für Edelmetallproduzenten ist der Preis oft der direkte Hebel auf die Profitabilität. Die jüngste Erholung bei Gold- und Silberpreisen schafft damit ein grundsätzlich freundlicheres Umfeld, das sich – je nach Kosten und Fördermengen – in den kommenden Quartalen in besseren Margen niederschlagen kann.

Eine zentrale Frage für die anstehenden Zahlen lautet daher: Können höhere Metallpreise und die operative Entwicklung bereits spürbar auf Cashflow und Ergebnis durchschlagen? Genau hier dürfte der Markt am 18./19. Februar besonders genau hinhören.

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Übernahme und Exploration: Mehr Breite, mehr Reserven

Strategisch ist die geplante New-Gold-Übernahme der zweite große Baustein. Sie soll das Profil breiter aufstellen: Neben Silber und Gold käme jährliche Kupferproduktion hinzu. Das wäre nicht nur Diversifikation, sondern könnte auch die Abhängigkeit von einzelnen Metallpreisen etwas reduzieren.

Parallel läuft eines der bislang größten Explorationsprogramme des Unternehmens. Coeur Mining bohrt unter anderem in Palmarejo, Kensington, Wharf, Rochester und Las Chispas. Ziel: Minenlaufzeiten verlängern und Reserven ausbauen. Genannt werden zudem Las Chispas sowie die erweiterte Rochester-Mine als Basis für Erwartungen an eine künftig starke Cash-Generierung.

Nach der starken Entwicklung über die letzten zwölf Monate liegt die Aktie zuletzt bei 22,29 US-Dollar.

Am 18. Februar (Zahlen) und 19. Februar (Call) wird sich konkretisieren, ob Coeur Mining die Kombination aus günstigeren Metallpreisen, solider Bilanz und strategischem Umbau bereits in belastbare Ergebnisse übersetzen kann – und wie viel Rückenwind das Management für das 1. Halbjahr 2026 rund um die New-Gold-Integration sieht.

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