Die Deutsche Telekom verkündet auf dem Mobile World Congress in Barcelona eine Premiere: Als erster europäischer Netzbetreiber kooperiert der DAX-Konzern mit SpaceX's Starlink, um ab 2028 satellitengestützte Mobilfunkdienste in zehn Ländern anzubieten. Parallel legt das Unternehmen starke Jahreszahlen vor und erhöht die Dividende auf 1,00 Euro je Aktie.

Europas erste V2-Satelliten-Partnerschaft

Die am 2. März besiegelte Vereinbarung mit Starlink markiert einen technologischen Sprung. Anders als bei bisherigen Satelliten-Telefonie-Lösungen kommen hier SpaceX's Satelliten der zweiten Generation zum Einsatz. Der Dienst nutzt ausschließlich Starlinks Mobile Satellite Service-Spektrum und ermöglicht nahtloses Umschalten zwischen terrestrischen und Satellitensignalen auf kompatiblen Smartphones.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Deutsche Telekom?

Die Anwendungsfälle reichen von schwer zugänglichen Gebieten mit Naturschutzauflagen bis zu Extremsituationen wie Naturkatastrophen. In Deutschland, wo die Telekom bereits 90 Prozent der Fläche mit 5G abdeckt, schließt die Starlink-Integration die verbleibenden Funklöcher ohne kostspielige Infrastruktur.

Starke Zahlen aus den USA

Das Geschäftsjahr 2025 brachte einen Konzernumsatz von 119,1 Milliarden Euro – ein organisches Plus von 4,2 Prozent. Das bereinigte EBITDA kletterte um 4,7 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro. Haupttreiber bleibt T-Mobile US: Der Service-Umsatz der amerikanischen Tochter legte um 7,8 Prozent zu, das operative Ergebnis um knapp 7 Prozent.

Da die Telekom ihren Anteil an T-Mobile US im Februar auf 52,8 Prozent aufgestockt hat, fließen künftig noch mehr Cashflows aus Übersee nach Bonn. Das Deutschlandgeschäft zeigte sich durchwachsen: Der Gesamtumsatz sank um 0,4 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro, während der Service-Umsatz organisch um 1,1 Prozent wuchs.

Glasfaser-Offensive schreitet voran

Beim Infrastrukturausbau meldet das Unternehmen Rekordfortschritte. 2025 kamen 2,5 Millionen neue Glasfaseranschlüsse hinzu, womit 12,6 Millionen Haushalte erreicht werden. Bis 2030 sollen es mindestens 25 Millionen sein. Die Marke von 2 Millionen aktiven FTTH-Kunden in Deutschland wurde überschritten.

Für 2026 stellt der Vorstand ein bereinigtes EBITDA von rund 47,4 Milliarden Euro in Aussicht – ein Zuwachs von etwa 7 Prozent. Der Free Cash Flow soll auf 19,8 Milliarden Euro steigen, das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 2,20 Euro klettern.

Kapital fließt zurück

Neben der vorgeschlagenen Dividende von 1,00 Euro läuft 2026 ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2 Milliarden Euro. Zwischen dem 23. und 27. Februar erwarb die Telekom 1,14 Millionen eigene Aktien. Seit Programmstart am 5. Januar summiert sich das Volumen auf 11,15 Millionen Papiere.

Die nächsten wichtigen Termine: Am 1. April findet die Hauptversammlung statt, am 13. Mai folgen die Q1-Zahlen. Der Starlink-Dienst soll im Frühjahr 2028 live gehen – dann werden Nutzer auch in entlegenen Ecken Europas Zugang zu Daten, Video und Sprache haben.

Deutsche Telekom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Telekom-Analyse vom 05. März liefert die Antwort:

Die neusten Deutsche Telekom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Telekom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Deutsche Telekom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...