Deutsche Telekom Aktie: SpaceX-Revolution
Die Deutsche Telekom geht mit SpaceX eine historische Partnerschaft ein. Ab 2028 sollen Smartphones in zehn europäischen Ländern direkt mit Starlink-Satelliten kommunizieren – ohne zusätzliche Hardware. Der Deal adressiert ein strukturelles Problem der Branche und könnte die Telekommunikation in Europa grundlegend verändern.
Satelliteninternet direkt aufs Smartphone
Am 2. März kündigte der Bonner Konzern auf dem Mobile World Congress in Barcelona die Kooperation mit Starlinks an. Das System nutzt Satelliten der zweiten Generation und überträgt 5G-Geschwindigkeiten direkt auf kompatible Endgeräte. Verliert ein Smartphone sein terrestrisches Signal, schaltet es automatisch auf das Satellitennetz um.
Die Technologie kommt besonders in Regionen zum Einsatz, in denen der klassische Netzausbau an Grenzen stößt – etwa in Naturschutzgebieten oder bei schwieriger Topografie. Bei Naturkatastrophen oder länger andauernden Stromausfällen kann die Satellitenkonnektivität einen Backup-Kommunikationskanal bereitstellen.
Die Partnerschaft deckt zehn europäische Länder innerhalb des Telekom-Netzwerks ab und erreicht über 140 Millionen Abonnenten. Der Start ist für das Frühjahr 2028 geplant und wird der erste in Europa sein, der Starlinks V2-Satelliten nutzt.
Starke Zahlen aus den USA
Parallel zur strategischen Ankündigung legte der Konzern überzeugende Geschäftsergebnisse für 2025 vor. Der Konzernumsatz stieg auf 119,1 Milliarden Euro – ein organisches Wachstum von 4,2 Prozent. Das bereinigte EBITDA AL kletterte auf 44,2 Milliarden Euro, was einem organischen Plus von 4,7 Prozent entspricht.
T-Mobile US fungiert weiterhin als Wachstumsmotor. Die Service-Umsätze stiegen um 7,8 Prozent, fast acht Millionen neue Vertragskunden kamen hinzu. Die Telekom hielt im Februar 2026 bereits 52,8 Prozent der Anteile und sichert sich damit direkten Zugriff auf den wichtigen Cashflow.
Das Deutschlandgeschäft präsentierte sich solide: Der Service-Umsatz wuchs organisch um 1,1 Prozent, das bereinigte operative Ergebnis stieg um 1,7 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Beim Glasfaserausbau meldete der Konzern Rekordzahlen mit 2,5 Millionen neuen Anschlüssen im Jahr 2025. Damit sind nun 12,6 Millionen Haushalte erreichbar.
Dividende steigt um elf Prozent
Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Vorstand eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor – elf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ausschüttung erfolgt aus dem steuerlichen Einlagekonto, sodass für inländische Anleger in der Regel keine Kapitalertragsteuer anfällt. Zusätzlich sollen im Jahr 2026 Aktienrückkäufe im Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro getätigt werden.
Die Guidance für 2026 fällt ambitioniert aus: Das bereinigte EBITDA AL soll auf rund 47,4 Milliarden Euro steigen, der Free Cash Flow AL wird auf rund 19,8 Milliarden Euro erwartet. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll bei etwa 2,20 Euro liegen – ein währungsbereinigter Anstieg von rund zehn Prozent. Die Hauptversammlung findet am 1. April 2026 statt, die Q1-Zahlen folgen am 13. Mai.
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