Apple hat in einer konzentrierten Produktwoche sieben neue Geräte vorgestellt – darunter mit dem MacBook Neo für 599 Dollar das günstigste Laptop der Unternehmensgeschichte. Parallel dazu hebt die Investmentbank Wedbush ihr Kursziel auf 350 Dollar an, den höchsten Wert an der Wall Street. Die Botschaft dahinter: Apple setzt auf eine KI-getriebene Hardware-Erneuerungswelle, um das Wachstum wieder anzukurbeln.

MacBook Neo: Angriff auf Windows und Chromebooks

Das MacBook Neo bildet das Herzstück der Offensive. Für 599 Dollar – 400 Dollar unter dem bisherigen Einstiegsmodell MacBook Air – zielt Apple auf preisbewusste Käufer und den Bildungsmarkt. Zum ersten Mal kommt in einem Mac ein iPhone-Chip zum Einsatz: Der A18 Pro soll laut Apple für alltägliche Aufgaben bis zu 50 Prozent schneller sein als aktuelle Intel Core Ultra 5 Prozessoren und bei KI-Anwendungen auf dem Gerät sogar dreimal so schnell.

Das Gerät wird in vier Farben angeboten und richtet sich sowohl an Schüler als auch an Mainstream-Konsumenten. Gartner erwartet für 2026 einen PC-Preisanstieg von 17 Prozent – der Zeitpunkt für ein günstiges Einstiegsmodell könnte strategisch günstig sein.

iPhone 17e: Doppelter Speicher zum gleichen Preis

Beim iPhone 17e verdoppelt Apple die Speicherkapazität auf 256 GB, hält den Einstiegspreis aber bei 599 Dollar – trotz gestiegener Komponenten-Kosten. Der neue A19-Chip und das C1X-Mobilfunkmodem, das doppelt so schnell wie der Vorgänger arbeitet, unterstreichen Apples Strategie, auch im unteren Preissegment technologisch nicht nachzulassen.

Der Verkaufsstart am 11. März in über 70 Ländern markiert einen der breitesten simultanen Launches in der Apple-Geschichte.

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Wedbush mit Street-High-Kursziel

Daniel Ives von Wedbush sieht in der erweiterten Mac-Palette mit M5-Chips den Auftakt zu einem KI-gestützten Upgrade-Zyklus. Das neue Kursziel von 350 Dollar impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 34 Prozent. Besonders hebt Ives hervor, dass fast die Hälfte der aktuellen Mac-Käufer neu auf der Plattform sind – ein Indiz dafür, dass Apple die Nutzerbasis tatsächlich erweitert.

Die neuen M5 Pro und M5 Max Chips mit Fusion-Architektur sollen laut Wedbush die KI-Rechenleistung um mehr als das Vierfache gegenüber M4 steigern, bei gleichzeitig rund 35 Prozent stärkerer Grafikleistung.

Quartalszahlen liefern Rückenwind

Das jüngste Quartalsergebnis vom 29. Januar untermauert die optimistische Sicht: Apple übertraf mit einem Gewinn je Aktie von 2,84 Dollar die Konsensschätzung von 2,67 Dollar. Der Umsatz kletterte um 15,7 Prozent auf 143,76 Milliarden Dollar – das beste iPhone-Quartal aller Zeiten mit 85,3 Milliarden Dollar iPhone-Umsatz. Besonders stark entwickelte sich China mit einem Plus von 38 Prozent.

Für das laufende Quartal stellt Apple ein Umsatzwachstum von 13 bis 16 Prozent in Aussicht.

Siri 2.0 als Unsicherheitsfaktor

Die überarbeitete Version von Siri, die personalisierte KI-Funktionen bringen soll, kämpft laut Wedbush mit internen Testproblemen. Teile des Updates könnten sich von iOS 26.4 (März) auf iOS 26.5 (Mai) oder sogar iOS 27 (September) verschieben. Ives wertet Siri als Gradmesser für Apples KI-Zukunft – bedeutende Verzögerungen wären "eine Belastung" für die Aktie.

Ausblick: Marktanteil im Fokus

Mit dem Start aller sieben Produkte am 11. März wird sich zeigen, ob die Rechnung aufgeht. Die installierte Basis von 2,5 Milliarden aktiven Geräten und die mehrjährige Partnerschaft mit Google zur Integration von Gemini in Apple Intelligence schaffen die Voraussetzungen. Das für September erwartete erste faltbare iPhone könnte als weiterer Katalysator wirken. Entscheidend bleibt, ob Apple beweisen kann, dass KI-Features nachhaltige Upgrade-Zyklen auslösen – und nicht nur ein kurzfristiger Impuls sind.

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