Cardano rückt in der Schweiz näher an den Alltag heran. Die Cardano Foundation kooperiert mit DFX.swiss, sodass an 137 SPAR-Supermärkten direkt mit ADA bezahlt werden kann. Es ist das erste Mal, dass der Token in größerem Stil im stationären Einzelhandel als Zahlungsmittel eingesetzt wird.

Im Kern geht es um weniger Reibung: DFX liefert die Zahlungsinfrastruktur, die ADA bei Bedarf in Fiatgeld umwandelt und das Bezahlen an der Kasse ermöglicht. Laut Cardano-Foundation-CEO Frederik Gregaard ist das ein Signal, dass Cardano den Schritt von einem Experiment hin zu greifbarer finanzieller Nutzung vollzieht.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?

DFX als Brücke zur Kasse

Die Integration verbindet Cardanos Blockchain mit klassischen Point-of-Sale-Systemen. Nutzer können ihre ADA über die DFX-Infrastruktur in Fiat konvertieren und innerhalb einer Plattform verwalten – also nicht nur „halten“, sondern auch direkt ausgeben.

Neben dem Bezahlen nennt der Quelltext auch Anwendungsfälle, die auf derselben Infrastruktur aufbauen: Die App „urble“ von Brick Towers nutzt DFX.swiss, um ADA in einer Oberfläche zu sparen und auszugeben. Dazu gehören auch Sparziele, etwa für Kinder oder Familienmitglieder, während weiterhin direkte ADA-Zahlungen möglich bleiben.

März bringt weitere Bausteine

Die Schweizer Retail-Meldung fällt in eine Phase mit mehreren Cardano-Updates. Bereits am 21. Februar wurde ein intra-era Hard Fork (Protocol Version 11) ausgerollt, der gezielte Verbesserungen bei Plutus und der Ledger-Sicherheit bringen soll.

Für die letzte Märzwoche ist zudem der Mainnet-Start der Privacy-Sidechain „Midnight“ geplant. Midnight basiert auf Zero-Knowledge-Proofs. Der NIGHT-Token wurde im Dezember gestartet und kam laut Text inzwischen auf eine Marktkapitalisierung von über 986 Mio. US-Dollar. Ebenfalls für März werden erweiterte Plutus-Funktionen sowie die auf Circle verweisende Stablecoin USDCx genannt, die auf Cardano live gegangen ist und die DeFi-Infrastruktur stärken soll.

Kurs bleibt unter Druck

Trotz dieser Fundamentalmeldungen zeigte sich ADA zuletzt schwächer: Im Quelltext wird ein Preis von 0,2584 US-Dollar genannt, mit -4,80% in 24 Stunden und -8,90% auf Wochensicht. Umlaufend seien rund 37 Mrd. ADA, die Marktkapitalisierung liege bei 9,52 Mrd. US-Dollar.

Zusätzlichen Verkaufsdruck sieht der Text bei großen Haltern: Diese hätten in der vergangenen Woche ADA im Wert von über 63 Mio. US-Dollar verkauft. Parallel sorgt auch die Regulierung für Gegenwind: Cardano-Gründer Charles Hoskinson kritisierte den geplanten US Digital Asset Market Clarity Act als „horrific“. Er warnt, das Gesetz gebe der SEC zu viel Macht, stufe neue Krypto-Projekte standardmäßig als Wertpapiere ein und schütze DeFi sowie Stablecoins nicht ausreichend – im Gegensatz zu Stimmen wie dem Ripple-CEO, der das Vorhaben laut Text als Schritt zu mehr Klarheit unterstützt.

Zum Ausblick nennt der Artikel zwei konkrete Punkte: ADA-Futures an der CME starteten bereits im Februar, während die Spot-Nachfrage laut Text vorsichtig bleibt. Entscheidend für die nächsten Wochen dürfte sein, ob die angekündigten Upgrades – besonders der Midnight-Start in der letzten Märzwoche – planmäßig und ohne technische Probleme über die Bühne gehen, denn genau daran knüpft der Quelltext die Chance auf zusätzliche Entwickleraktivität und fundamental getriebene Nachfrage.

Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 07. März liefert die Antwort:

Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...