Die Deutsche Telekom geht in die Offensive und verknüpft solide Bilanzdaten mit futuristischer Technologie. Während eine Partnerschaft mit Elon Musks SpaceX Funklöcher endgültig ausradieren soll, übertreffen die aktuellen Geschäftszahlen die eigenen Ziele deutlich. Doch reicht dieser Mix aus Vision und Substanz, um den Kurs nach der jüngsten Korrektur wieder in Richtung Allzeithoch zu treiben?

Allianz mit SpaceX

Der Bonner Konzern blickt weit über den klassischen Mobilfunkmast hinaus. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona kündigte das Management eine Zusammenarbeit mit SpaceX an. Das Ziel: Ein flächendeckendes Netz („Everywhere Network“) in zehn europäischen Ländern. Ab 2028 sollen Smartphones direkt mit Starlink-Satelliten kommunizieren – ganz ohne zusätzliche Hardware.

Diese technologische Weichenstellung zielt darauf ab, weiße Flecken auf der Landkarte zu schließen, die terrestrisch kaum erschließbar sind. Zudem erhöht die Satelliten-Anbindung die Sicherheit bei Naturkatastrophen oder Stromausfällen. Für Anleger ist dies ein Signal, dass die Telekom ihre Infrastrukturführerschaft gegen Wettbewerber langfristig absichern will.

Zahlen übertreffen Erwartungen

Während die Satellitenpläne die Zukunft sichern, liefert das Kerngeschäft in der Gegenwart ab. Der Konzernumsatz kletterte 2025 um 2,9 Prozent auf 119,1 Milliarden Euro. Beim bereinigten EBITDA (EBITDA AL) verbuchten die Bonner 44,2 Milliarden Euro und schlugen damit die eigene Prognose.

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Treibende Kraft bleibt unangefochten das US-Geschäft. T-Mobile US steigerte die wichtigen Service-Umsätze um 7,8 Prozent. In Deutschland zeigt sich ein gemischtes Bild: Während die Geräteumsätze schwächelten, legte das operative Ergebnis dank Kosteneffizienz und Service-Wachstum leicht zu. Der Glasfaserausbau läuft mit 2,5 Millionen neuen Anschlüssen auf Hochtouren.

Trotz dieser fundamentalen Stärke legte die Aktie zuletzt eine Atempause ein. Am Freitag schloss das Papier bei 32,77 Euro (-0,76 %) und verzeichnete auf Wochensicht ein Minus von rund 3,5 Prozent. Angesichts einer Performance von über 17 Prozent seit Jahresanfang werten Marktbeobachter dies primär als gesunde Konsolidierung unterhalb des 52-Wochen-Hochs von 34,53 Euro.

Dividende und Ausblick

Aktionäre profitieren direkt vom operativen Erfolg. Der Vorstand schlägt eine Dividendenerhöhung um elf Prozent auf 1,00 Euro je Aktie vor. Für inländische Anleger ist die Ausschüttung besonders attraktiv, da sie aus dem steuerlichen Einlagekonto erfolgt und somit in der Regel abgeltungsteuerfrei ist. Zusätzlich sollen 2026 Aktienrückkäufe von bis zu 2 Milliarden Euro den Kurs stützen.

Für das laufende Jahr 2026 bleibt das Management offensiv. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll währungsbereinigt um rund 10 Prozent auf 2,20 Euro steigen. Ob der Konzern dieses Tempo halten kann, wird sich beim nächsten großen Termin zeigen: Am 1. April 2026 findet die Hauptversammlung statt, gefolgt von den Q1-Zahlen am 13. Mai.

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