Die Aktie der Deutschen Telekom notiert aktuell in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Tief. In diesem herausfordernden Marktumfeld agiert der Konzern jedoch als stabilisierender Faktor und kauft im großen Stil eigene Anteile zurück. Die jüngsten Wasserstandsmeldungen zeigen, dass das Management den angekündigten Fahrplan zur Kurspflege strikt einhält.

  • Rückkaufvolumen: Allein letzte Woche flossen knapp 45 Millionen Euro in eigene Papiere.
  • Gesamtstatus: Über 4,7 Millionen Aktien seit Jahresstart zurückgekauft.
  • Kursentwicklung: Aktie notiert mit 26,66 Euro nur knapp über dem Jahrestief.

Konstante Nachfrage aus Bonn

Das Management der Deutschen Telekom lässt den Worten Taten folgen. Wie aus der dritten Zwischenmeldung hervorgeht, hat das Unternehmen zwischen dem 19. und 23. Januar 2026 weitere 1.665.194 Aktien über die Börse Xetra erworben. Dabei zahlte der Konzern einen Durchschnittspreis von 26,93 Euro.

Interessant ist hierbei der Blick auf den aktuellen Kurs von 26,66 Euro: Die Aktie notiert derzeit leicht unter dem Niveau, zu dem das Unternehmen in der Vorwoche selbst zugegriffen hat. Dies unterstreicht den aktuellen Druck auf dem Papier, das seit Jahresanfang rund 4,2 Prozent an Wert eingebüßt hat.

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Strategischer Hintergrund: Das 2-Milliarden-Paket

Das laufende Manöver ist Teil eines umfassenden Rückkaufprogramms für das Jahr 2026 mit einem Gesamtvolumen von bis zu 2 Milliarden Euro. Es schließt nahtlos an das gerade beendete 2025er-Programm an, bei dem bereits eine identische Summe investiert wurde.

Der primäre Zweck dieser Maßnahme ist die Kompensation von Verwässerungseffekten. Diese entstanden durch die Kapitalerhöhung 2021 im Zuge des Deals mit Softbank zur Aufstockung der Anteile an der US-Tochter T-Mobile. Der Großteil der nun zurückgekauften Papiere wird eingezogen, was den Gewinn pro verbleibender Aktie rechnerisch verdichtet. Ein kleinerer Teil fließt in Vergütungsprogramme für Mitarbeiter und Führungskräfte.

Charttechnische Lage bleibt angespannt

Trotz der stetigen Nachfrage durch das Unternehmen selbst bleibt das charttechnische Bild getrübt. Mit einem aktuellen Abstand von nur 1,33 Prozent zum 52-Wochen-Tief bei 26,31 Euro bewegt sich der Titel auf dünnem Eis. Der vielbeachtete 200-Tage-Durchschnitt verläuft bei 29,66 Euro und signalisiert damit weiterhin einen übergeordneten Abwärtstrend.

Anleger blicken nun auf den 13. Mai 2026. An diesem Datum wird die Deutsche Telekom ihre Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen. Bis dahin dienen die wöchentlichen Käufe als technische Unterstützung, die das Abwärtsrisiko zumindest dämpfen dürfte.

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