Deutsche Telekom Aktie: Starlink schließt Netzlücken
Jahrelang hatte das Management eine solche Lösung für den Heimatmarkt noch öffentlich ausgeschlossen. Nun vollzieht der Bonner Konzern einen strategischen Kurswechsel und verbündet sich mit dem Raumfahrtunternehmen SpaceX. Ab Anfang 2028 sollen Satelliten von Starlink die letzten weißen Flecken im europäischen Mobilfunknetz tilgen und herkömmliche Smartphones direkt aus dem All mit Breitband versorgen.
Nahtloser Übergang ohne Zusatzhardware
Die kürzlich auf dem Mobile World Congress besiegelte Partnerschaft zielt auf die Schaffung eines sogenannten "Everywhere Network" ab. Kompatible Smartphones schalten dabei automatisch auf das Satellitennetz um, sobald das terrestrische Signal abreißt. Nutzer benötigen dafür weder spezielle Apps noch zusätzliche Hardware. Die Telekom setzt als erster europäischer Anbieter auf die V2-Technologie von Starlink, die 5G-Geschwindigkeiten über das MSS-Spektrum direkt auf die Geräte liefert. Neben Deutschland stehen neun weitere europäische Märkte auf dem Rollout-Plan.
Technologievorstand Abdu Mudesir begründet den Schritt mit den topografischen und regulatorischen Hürden beim klassischen Antennenbau, etwa in Naturschutzgebieten. Während die US-Tochter T-Mobile entsprechende Dienste bereits im vergangenen Sommer einführte, zieht die Telekom nun in Europa nach. Damit reagiert das Unternehmen auch auf den Branchentrend, da Wettbewerber wie Telefónica oder Vodafone bereits ähnliche nicht-terrestrische Kooperationen geschmiedet haben.
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Solide Basis für den Netzausbau
Den technologischen Umbau flankiert der Konzern mit robusten Geschäftszahlen. Im abgelaufenen Jahr stieg der bereinigte Nettogewinn um 3,7 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro, angetrieben vom starken US-Geschäft und einem Rekordtempo beim heimischen Glasfaserausbau. Diese operative Stärke spiegelt sich auch am Kapitalmarkt wider. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von über 18 Prozent und notiert aktuell im Bereich von 33 Euro.
Der pünktliche Start der Direct-to-Cell-Dienste im Jahr 2028 hängt nun maßgeblich von den ausstehenden regulatorischen Genehmigungen in den zehn europäischen Zielländern ab. Kurzfristig richtet sich der Blick auf den 13. Mai 2026. An diesem Datum wird das Unternehmen die Geschäftszahlen für das erste Quartal vorlegen und die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr konkretisieren.
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