Bayer sammelt gerade gleich an zwei Fronten Argumente für die eigene Investment-Story: operativ mit einer wichtigen Zulassung für das Prostatakrebs-Medikament Nubeqa in China – und juristisch mit einem potenziell wegweisenden Schritt im Glyphosat-Komplex in den USA. Genau diese Mischung treibt die Aufmerksamkeit: Kann der Konzern damit die anhaltende Unsicherheit rund um die Rechtsrisiken weiter eindämmen?

Nubeqa in China: Strategischer Baustein

Bayer hat bestätigt, dass Darolutamid (Nubeqa) in China für die Behandlung von metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC) in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie zugelassen wurde. Für Bayer ist das mehr als eine reine Erweiterung des Beipackzettels: China gilt als einer der am schnellsten wachsenden Pharmamärkte weltweit, und Nubeqa soll helfen, absehbare Patentabläufe älterer Umsatzträger abzufedern.

Im Markt kommt das an. Analysten trauen dem Medikament mittelfristig Umsätze in Milliardenhöhe zu – ein Punkt, der die Fantasie auf der Pharma-Seite stützt.

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Supreme Court nimmt Fall an: Warum das so wichtig ist

Der stärkere Kurstreiber der jüngsten Bewegung kommt aber aus den USA. Am 16. Januar teilte der U.S. Supreme Court mit, die Berufung von Bayer im Fall Durnell zur Verhandlung anzunehmen. Damit steht ein Kernargument des Konzerns im Fokus: Bayer beruft sich darauf, dass Bundesrecht (FIFRA) Warnhinweis-Klagen auf Ebene einzelner Bundesstaaten ausschließen könnte („Preemption“).

Sollte das Gericht dieser Linie folgen, könnte das vielen der noch offenen Glyphosat-Klagen die rechtliche Grundlage entziehen. Schon die Annahme des Falls wurde von Investoren als Signal gewertet, dass die Richter die Argumentation zumindest für prüfenswert halten. Eine Entscheidung wird laut Quelltext bis Juni 2026 erwartet.

Die Fakten im Überblick

  • Aktueller Kurs (heute): 45,15 €
  • Entwicklung: +18,69% (30 Tage), +114,03% (12 Monate)
  • Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -3,39% (Hoch: 46,73 € am 27.01.2026)
  • Wichtiger Termin: 25. Februar 2026 (Ergebnisse GJ 2025 + Ausblick)
  • Analysten (laut Quelltext): Goldman Sachs Kursziel 54,50 €, JPMorgan fairer Wert 50,00 €

Beim Blick auf den Chart fällt zudem auf: Der Kurs liegt klar über dem 200-Tage-Durchschnitt (30,69 €). Das unterstreicht die zuletzt deutlich freundlichere Marktstimmung.

Am 25. Februar dürfte sich zeigen, ob Bayer den operativen Rückenwind (Nubeqa) auch in einen überzeugenden Ausblick für 2026 übersetzen kann – während parallel der Supreme-Court-Fahrplan bis Juni als juristischer Taktgeber für die Glyphosat-Bewertung im Kurs bleibt.

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