Starkes Wachstum im Rücken, eine Satelliten-Partnerschaft mit Starlink am Horizont und ein laufendes Aktienrückkaufprogramm über bis zu zwei Milliarden Euro: Die Deutsche Telekom präsentiert sich Anfang 2026 strategisch gut aufgestellt. Kann der Konzern diesen Schwung ins laufende Jahr tragen?

Der Blick auf die Jahreszahlen 2025 liefert eine klare Antwort: Ja, zumindest vorerst. Der Konzernumsatz kletterte auf 119,1 Milliarden Euro – organisch ein Plus von 4,2 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis stieg auf 44,2 Milliarden Euro, ebenfalls organisch um rund fünf Prozent verbessert.

T-Mobile US zieht das Wachstum

Der zentrale Wachstumstreiber bleibt die US-Tochter T-Mobile. Der Service-Umsatz legte dort um 7,8 Prozent zu. Im Februar erhöhte die Telekom ihre Beteiligung auf 52,8 Prozent und kündigte an, 2026 keine Anteile zu veräußern. T-Mobile US selbst peilt für das laufende Jahr einen weiteren Anstieg des bereinigten operativen Gewinns auf 37,0 bis 37,5 Milliarden US-Dollar an.

In Deutschland fiel das Bild gemischter aus: Der Gesamtumsatz sank leicht um 0,4 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro, belastet durch schwächere Geräteumsätze. Der Service-Umsatz wuchs jedoch organisch um 1,1 Prozent, und das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich auf 10,7 Milliarden Euro.

Starlink, Glasfaser und Kapitalrückführung

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Auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentierte die Telekom Anfang März eine Kooperation mit Elon Musks Starlink. Ab Frühjahr 2028 soll die sogenannte Direct-to-Cell-Technologie in Deutschland und neun weiteren europäischen Märkten verfügbar sein: Verliert ein Smartphone sein terrestrisches Signal, schaltet es automatisch ins Satellitennetz um. Über 140 Millionen Mobilfunkkunden würden davon profitieren.

Beim Glasfaserausbau meldete der Konzern 2,5 Millionen neue Anschlüsse im Jahr 2025 – insgesamt 12,6 Millionen erreichbare Haushalte. Bis 2030 sollen es mindestens 25 Millionen werden.

Parallel dazu fließt Kapital an die Aktionäre zurück. Seit Jahresbeginn hat die Telekom bereits rund zehn Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Der Vorstand schlägt zudem eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor – elf Prozent mehr als im Vorjahr, zahlbar am 8. April.

Die Guidance für 2026 setzt den selbstbewussten Ton fort: Das bereinigte EBITDA soll auf rund 47,4 Milliarden Euro wachsen, das bereinigte Ergebnis je Aktie auf etwa 2,20 Euro – währungsbereinigt ein Plus von rund zehn Prozent. Mit einem Plus von rund 17 Prozent seit Jahresbeginn notiert die Aktie deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Am 1. April findet die Hauptversammlung statt, am 13. Mai folgen die Q1-Zahlen 2026 – dann zeigt sich, ob das Wachstumstempo aus 2025 anhält.

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