Uranium Energy Aktie: Rücksetzer
Die Uranium-Energy-Aktie hat am Donnerstag spürbar nachgegeben – ausgerechnet in einer Phase, in der der Uranmarkt wieder Stärke zeigt. Genau diese Diskrepanz macht den Rücksetzer interessant: Geht es hier um eine normale Abkühlung nach der Rally oder um ein Signal, dass die Börse dem Sektor vorausläuft?
Aktie schwächelt – der Rohstoff zieht an
Am Markt überwog am Donnerstag Verkaufsdruck, nachdem der Titel zuvor stark gelaufen war. Zum Wochenplus passt die Bewegung trotzdem nicht: Auf 7-Tage-Sicht steht ein Minus von 7,61% zu Buche, obwohl die Aktie auf 12 Monate gesehen weiterhin extrem deutlich im Plus liegt.
Auffällig ist vor allem der Kontrast zum physischen Uranmarkt. Am Freitag lieferte Yellow Cake plc in einem Update ein konstruktives Bild: Der Uran-Spotpreis habe sich Anfang 2026 deutlich befestigt. Für den 29. Januar nannte das Unternehmen einen Spotpreis von 101,25 US-Dollar je Pfund. Für Analysten ist genau diese Kluft zwischen „korrigierenden“ Aktien und einem festeren Rohstoffpreis ein zentraler Punkt.
Der nächste Termin: Anfield-Abstimmung Ende Februar
Neben dem Rohstofftrend rückt nun ein konkreter Corporate-Treiber in den Fokus: Anfield Energy hat für den 27. Februar 2026 eine außerordentliche Hauptversammlung angesetzt. Dort sollen die Aktionäre darüber abstimmen, Uranium Energy als „Control Person“ im Sinne der Regeln der TSX Venture Exchange zu bestätigen.
Der Hintergrund: Uranium Energy hält bereits rund 28,8% an Anfield. Über Warrants und Subscription Receipts könnte der Anteil auf etwa 36,8% steigen. Die Abstimmung ist damit ein notwendiger formaler Schritt, damit Uranium Energy seinen Einfluss halten und potenziell ausbauen kann – bezogen auf Anfields US-Uranprojekte.
Rückenwind für Nuklearwerte bleibt ein Thema
Yellow Cake verwies in seinem Update darauf, dass sich die globale Nuklearstory von politischen Absichtserklärungen stärker in Richtung konkrete Kapitalinvestitionen verschoben habe. Treiber seien unter anderem Energiesicherheit und zusätzlicher Strombedarf, etwa durch Rechenzentren. Gleichzeitig bleiben laut Branchenumfeld die bekannten Faktoren präsent: begrenztes Angebot und höhere Spotpreise.
Am Freitag notiert die Aktie bei 17,58 US-Dollar (heute -0,45%). Der nächste konkrete Marker ist nun der 27. Februar: Fällt die Anfield-Abstimmung wie geplant aus, ist zumindest die regulatorische Grundlage gelegt, damit Uranium Energy seine Beteiligung strategisch weiterentwickeln kann.
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