Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Düstere Vorzeichen!
Die Deutsche Pfandbriefbank steckt mitten in einem tiefgreifenden Umbau — und bekommt dabei auch an der Aufsichtsratsspitze ein neues Gesicht. Louis Hagen legt sein Amt als Vorsitzender nieder; Jan Kupfer soll auf der Hauptversammlung am 21. Mai 2026 als Nachfolger gewählt werden. Der Wechsel kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bank operativ unter erheblichem Druck steht.
Das Geschäftsjahr 2025 war für die pbb alles andere als ein Erfolg. Die Risikovorsorge schnellte von 170 auf 410 Millionen Euro hoch — 334 Millionen Euro davon allein durch den kostspieligen Rückzug aus dem US-Markt. Die Eigenkapitalrendite fiel auf minus 10,6 Prozent, eine Dividende wird zum zweiten Mal in Folge nicht gezahlt.
Neugeschäft zeigt erste Erholungszeichen
Trotz dieser Belastungen gibt es einen klaren Lichtblick: Das Neugeschäftsvolumen wuchs 2025 um knapp ein Viertel auf 6,3 Milliarden Euro. Für 2026 peilt das Management 7,5 bis 8,5 Milliarden Euro an. Als konkretes Beispiel liefert die Bank die Anschlussfinanzierung eines Logistikzentrums in Werne für Garbe Industrial — ein Hinweis darauf, wo die pbb ihr Kerngeschäft mit europäischen Gewerbeimmobilien künftig ausbauen will.
Parallel dazu treibt die Bank ihre Kostenstrategie voran. Der Madrider Standort soll bis 2028 zu einem Produktionszentrum für IT und Operations ausgebaut werden — mit einer Verdreifachung der dortigen Stellen auf rund 85.
Mittelfristziele erst 2028 in Reichweite
Beim Gewinnausblick bleibt Vorstandschef Kay Wolf zurückhaltend. Für 2026 stellt er einen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro in Aussicht — weit unter den Analystenerwartungen von rund 100 Millionen Euro. Die angestrebte Eigenkapitalrendite von 8 Prozent wurde auf 2028 oder später verschoben.
Warburg Research hält dennoch an der Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 7,00 Euro fest — mehr als doppelt so hoch wie der aktuelle Kurs von rund 3,02 Euro. Auch Goldman Sachs erhöhte zuletzt seine Gesamtbeteiligung auf 6,06 Prozent, was auf ein gewisses institutionelles Interesse hindeutet. Ob die Hauptversammlung im Mai dem Transformationskurs geschlossen zustimmt, wird zeigen, wie viel Geduld die Aktionäre mit dem langen Weg zurück zur Profitabilität noch aufbringen.
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