Deutsche Bank Aktie: Starkes Geschäftsjahr bestätigt
Die Deutsche Bank legt heute ihren testierten Jahresabschluss für 2025 vor – und die Zahlen unterstreichen, was das Institut selbst als „Jahr der Lieferung" bezeichnet hatte. Rekordergebnisse in allen vier Geschäftsbereichen, sinkende Risikovorsorge und eine höhere Ausschüttungsquote ab 2026: Das Bild, das der Bericht zeichnet, ist eindeutig positiv.
Solide Zahlen, breites Wachstum
Die Nettoerträge kletterten 2025 auf 32,1 Milliarden Euro – ein Plus von 7 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders bemerkenswert: Alle vier Geschäftsbereiche erzielten ein zweistelliges Gewinnwachstum und eine Nachsteuer-Eigenkapitalrendite von jeweils über 10 %. Die Corporate Bank stach dabei hervor, mit einem Vorsteuergewinn von 2,6 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 24 % – und einer Rendite von 15,3 %.
Gleichzeitig sank die Risikovorsorge im Kreditgeschäft auf 1,7 Milliarden Euro, gegenüber 1,8 Milliarden im Vorjahr. Ein Signal, dass das Kreditportfolio robuster dasteht als noch 2024.
Mehr Kapital für Aktionäre
Ein zentrales Signal des heutigen Berichts betrifft die Ausschüttungspolitik. Die Bank plant, ihre Ausschüttungsquote ab 2026 von 50 % auf 60 % anzuheben – vorausgesetzt, die harte Kernkapitalquote (CET1) bleibt nachhaltig über dem Zielkorridor von 13,5 bis 14,0 %. Zuletzt lag sie bei 14,2 %. Für die zweite Jahreshälfte 2026 sind weitere Kapitalrückgaben an Aktionäre vorgesehen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.
Strategisch setzt das Institut auf internationales Wachstum: Geplant ist der Ausbau des Privatkundengeschäfts in Asien und den Golfstaaten, inklusive der Einstellung von bis zu 50 Relationship Managern für das Geschäft mit sehr vermögenden Kunden.
Dass die Aktie seit Jahresbeginn rund 19 % an Wert verloren hat und damit deutlich unter dem Januarhoch von 33,81 Euro notiert, steht in einem gewissen Kontrast zur operativen Stärke des Unternehmens. Der nächste Gradmesser für Anleger ist der Halbjahresbericht, der für den 29. Juli 2026 geplant ist.
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