Der gestrige Handelstag lief für Deutsche-Bank-Investoren alles andere als rund. Die Papiere verloren mehr als fünf Prozent – und das hatte wenig mit den geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zu tun, die den breiten Markt belasteten.

Der eigentliche Auslöser steckte im gestern veröffentlichten Jahresbericht 2025. Was Anleger dort über ein bestimmtes Geschäftsfeld lasen, gefiel ihnen gar nicht.

Das 26-Milliarden-Problem

Im Fokus steht das Engagement der Deutschen Bank im Private-Credit-Markt – also Kredite abseits klassischer Bankfinanzierungen, die zuletzt enormen Zulauf erfahren haben. Laut Jahresbericht beläuft sich das Exposure auf rund 26 Milliarden Euro. Eine Summe, die nun mit anderen Augen betrachtet wird.

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Denn der Markt für Private-Credit-Finanzierungen gerät spürbar unter Druck. JPMorgan hat sein Engagement in diesem Segment bereits zurückgefahren und bewertet Sicherheiten bei entsprechenden Krediten kritischer als zuvor. Gleichzeitig häufen sich Berichte über Private-Credit-Fonds, die mit wachsenden Rücknahmeanträgen kämpfen. Kein Wunder, dass Anleger das Thema mit wachsender Skepsis betrachten.

Auch andere große Namen aus dem Bereich – darunter Ares Management, KKR, Blackstone und Apollo – spüren den Gegenwind bereits an den Aktienmärkten.

DAX kämpft um die 23.000

Dem allgemeinen Marktumfeld half das naturgemäß nicht. Der DAX steuert auf ein schwieriges Wochenfazit zu und hält sich im frühen Freitagshandel mühsam in der Nähe der 23.000-Punkte-Marke. Ein Wochenschluss unterhalb dieser Schwelle wäre aus technischer Sicht ein weiteres Warnsignal – und würde die Deutsche-Bank-Aktie in einem ohnehin angespannten Umfeld zusätzlich belasten.

Ob die 26 Milliarden Euro Exposure tatsächlich ein konkretes Risiko darstellen oder lediglich eine Delle im Vertrauen der Investoren hinterlassen, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen – spätestens wenn die ersten Quartalszahlen Aufschluss über die Qualität des Kreditportfolios geben.

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