Deutsche Bank Aktie: Optimistische Zukunftsaussichten!
Die Metamorphose scheint zu gelingen: Von der Restrukturierung über Jahre des Kostensenkens hat sich die Deutsche Bank zu einem Institut gemausert, das nun offensiv angreifen will. CEO Christian Sewing verkündete Mitte November eine strategische Zeitenwende – mit ambitionierten Wachstumszielen, die aufhorchen lassen. Doch kann Deutschlands größte Bank die selbst gesteckten Ziele wirklich erreichen? Und was bedeutet das für Anleger?
Von der Defensive in die Offensive
Am 17. November präsentierte Sewing die nächste Phase der Unternehmensstrategie. Die Botschaft: Das Frankfurter Geldhaus will vom Sanierungsfall zum europäischen Branchenführer aufsteigen. Keine bescheidenen Ambitionen für ein Institut, das jahrelang mit Altlasten kämpfte.
Die konkreten Finanzziele für 2028 haben es in sich:
- Return on Tangible Equity: über 13% (aktuelles Ziel 2025: über 10%)
- Umsatzwachstum: jährlich über 5% auf rund 37 Milliarden Euro
- Cost-Income-Ratio: unter 60% (aktuelles Ziel: unter 65%)
- Ausschüttungsquote: Erhöhung auf 60% ab 2026 (bisher 50%)
Besonders bemerkenswert: Die Bank plant, mehr als 60 Senior-Investmentbanker in den Bereichen Healthcare und Technologie einzustellen. Ein klares Signal, dass man in lukrativen Zukunftsmärkten wachsen will.
Milliarden-Emission untermauert Ambitionen
Worten folgten Taten. Am 24. November platzierte das Institut erfolgreich AT1-Kapitalinstrumente im Volumen von 1 Milliarde Euro. Die Anleihen tragen einen festen Kupon von 6,75% bis April 2035 und werden an der Luxemburger Börse notiert.
Die Emission stärkt die Tier-1-Leverage-Ratio sowie die Solvabilitätsquoten – und verschafft der Bank zusätzliche Feuerkraft für ihre Wachstumsstrategie. Die Deutsche Bank agierte als alleiniger Bookrunner, was das Vertrauen in die eigene Kapitalstärke unterstreicht.
Rekordgewinn liefert das Fundament
Die Zahlen zum dritten Quartal 2025 belegen: Die Strategie trägt bereits Früchte. Das Institut meldete Ende Oktober einen Rekord-Vorsteuergewinn von 7,7 Milliarden Euro für die ersten neun Monate 2025.
Nach einem beeindruckenden Jahresplus von über 94 Prozent notiert die Aktie aktuell bei 30,62 Euro. Damit liegt sie nur noch rund 8 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 33,32 Euro. Die ambitionierten Ziele bis 2028 – insbesondere die geplante Erhöhung der Ausschüttungsquote auf 60% – dürften das Papier weiter stützen. Ob die Offensive tatsächlich zum erhofften Durchbruch führt, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.
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