Die Deutsche Bank kauft eigene Aktien in einem Tempo zurück, das aufhorchen lässt. Allein in der Woche vom 16. bis 20. März erwarb das Institut über 6,2 Millionen eigene Anteile — und bringt damit das seit Ende Februar laufende Programm auf insgesamt knapp 17,2 Millionen zurückgekaufte Papiere.

Kapitalrückführung mit Nachdruck

Die Rückkäufe erfolgten zu Durchschnittspreisen zwischen rund 24,80 und 25,80 Euro. Durch die anschließende Einziehung der Anteile sinkt die Zahl der ausstehenden Aktien — bei gleichbleibendem Gewinn steigt damit der Gewinn je Aktie automatisch. Das Vorgehen signalisiert, dass das Management die eigene Aktie für unterbewertet hält.

Hinzu kommt eine deutlich angehobene Dividende: Für das Geschäftsjahr 2026 rechnen Analysten mit einer Ausschüttung von 1,00 Euro je Aktie, nach 0,68 Euro im Vorjahr. Beim aktuellen Kursniveau von 24,68 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von rund 4 Prozent.

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Analysten mit ambitionierten Kurszielen

Das fundamentale Bild bleibt trotz des Kursrückgangs von knapp 27 Prozent seit Jahresbeginn positiv — zumindest aus Analystensicht. Barclays etwa hält an der Einstufung „Overweight" mit einem Kursziel von 39,00 Euro fest. Der Konsens liegt im Bereich von 33 bis 36 Euro.

Ein symbolischer Meilenstein untermauert diese Zuversicht: Anfang des Jahres überstieg der Börsenwert der Bank erstmals seit 2008 kurzzeitig den Buchwert, der zuletzt bei 33,66 Euro je Aktie lag. Für 2026 erwarten Analysten einen Gewinn je Aktie von rund 3,41 Euro.

Vorstandschef Christian Sewing erhielt für das Geschäftsjahr 2025 eine Gesamtvergütung von knapp 10,5 Millionen Euro — ein Beleg für die Rekordergebnisse, die die Bank zuletzt eingefahren hat.

Zinsumfeld als stabiler Rückenwind

Makroökonomische Unsicherheiten belasten den gesamten Bankensektor, doch das Zinsumfeld stützt die Nettozinsmargen vorerst auf robustem Niveau. Die EZB-Sitzung Ende April wird zeigen, ob eine weitere Zinssenkung das Bild eintrübt. Bis dahin dürfte die Fortsetzung des Rückkaufprogramms den Kurs zumindest technisch stabilisieren — auch wenn die Aktie mit einem Abstand von rund 17 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt noch erheblichen Aufholbedarf hat.

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