Deutsche Bank Aktie: Analysten sehen 40 Euro
Die Konsolidierung der letzten Tage täuscht über die fundamental verbesserte Stimmung hinweg. Während der Aktienkurs vom jüngsten Hoch zurückkam, signalisieren führende Investmentbanken weiteres Potenzial. Steht das größte deutsche Geldhaus vor einer Rückkehr zu den alten Höchstständen?
- Kursziele erhöht: JPMorgan und Barclays sehen die Aktie bei bis zu 40 Euro.
- Wichtiger Meilenstein: Der Kurs notiert wieder im Bereich des Buchwerts.
- Starke Performance: Auf 12-Monats-Sicht liegt der Titel über 93 % im Plus.
Wall Street setzt auf weitere Gewinne
Zum Wochenende rückte die Aktie der Deutschen Bank durch eine konzertierte Anhebung der Kursziele in den Fokus. Besonders die US-Großbank JPMorgan sorgt für Aufsehen: Analyst Kian Abouhossein schraubte sein Ziel auf glatte 40,00 Euro nach oben und bestätigte das „Overweight“-Rating. Seine Zuversicht stützt sich auf eine Bewertungsverschiebung hin zu den Gewinnschätzungen für das Jahr 2027, was das langfristige Vertrauen in die Ertragskraft unterstreicht.
Auch die britische Barclays Bank zog nach und erhöhte ihr Kursziel von 37 auf 39 Euro. Die Analysten rechnen mit positiven Überraschungen auf der Ertragsseite und halten Aktienrückkäufe im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro für möglich.
Ende des "Discounts" und langfristige Planung
Neben den Analystenstimmen stützt ein fundamentaler Faktor die Neubewertung: Erstmals seit der Finanzkrise 2008 gelang es der Aktie in dieser Woche, den Buchwert je Aktie zu überwinden. Jahrelang handelte das Institut mit einem massiven Abschlag zur eigenen Bilanzsubstanz. Dass dieses Kapitel nun geschlossen scheint, ändert die Wahrnehmung am Markt von einem Sanierungsfall hin zu einem Wachstumswert.
Passend zu diesem neuen Selbstbewusstsein verlängerte die Bank am Freitag ihre Partnerschaft mit Eintracht Frankfurt vorzeitig bis zum Jahr 2035. Was auf den ersten Blick wie eine reine Marketing-Meldung wirkt, sendet ein Signal finanzieller Planungssicherheit über ein ganzes Jahrzehnt – ein Schritt, der vor wenigen Jahren kaum denkbar gewesen wäre.
Charttechnik und Bewertung
Trotz der optimistischen Stimmen notiert die Aktie aktuell bei 33,05 Euro, was einem Rückgang von rund 16,65 % gegenüber dem 52-Wochen-Hoch von 39,66 Euro entspricht. Das Papier sucht nach der fulminanten Rallye der letzten zwölf Monate (+93,35 %) einen Boden.
Bewertungstechnisch hat sich die Lage normalisiert. Mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2026 im Bereich von 8 bis 9 ist der Titel zwar nicht mehr im Bereich eines Notverkaufs bewertet, liegt aber weiterhin unter dem Niveau vieler US-Konkurrenten. Dies deutet auf weiteres Aufholpotenzial hin, sofern die operative Entwicklung Schritt hält.
Blick auf die US-Berichtssaison
Ein wichtiger Impuls könnte bereits in der kommenden Woche aus den USA kommen. Ab dem 14. Januar 2026 eröffnen Schwergewichte wie JPMorgan und Citigroup die Berichtssaison. Ihre Zahlen gelten als Gradmesser für das Investmentbanking und die Zinsentwicklung. Fallen diese Ergebnisse positiv aus, dürfte dies auch der Deutschen Bank Rückenwind verleihen, bevor das Institut am 29. Januar 2026 selbst Einblick in die Bücher gewährt. Gelingt es, die positive Stimmung zu bestätigen, wäre der Weg in Richtung der neuen Analystenziele charttechnisch geebnet.
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