Neue US-Importzölle werfen plötzlich wieder einen Schatten auf die Börsenstimmung. Nachdem der Supreme Court bestehende Zölle am Freitag noch teils kassiert hatte, drehte die Lage über das Wochenende erneut. Wie stark bremst diese Handelspolitik den DAX – und welche Marken werden jetzt entscheidend?

Handelspolitik schlägt Konjunktur

Die Märkte starteten schon zum Wochenauftakt mit Gegenwind. Auslöser war die Ankündigung von US-Präsident Trump, pauschale Importzölle von 15% für 150 Tage einzuführen. Die Folge: Sorgen vor einer Eskalation im globalen Handel überwogen, obwohl aus Deutschland eigentlich freundlichere Signale kamen.

Der ifo-Geschäftsklimaindex überraschte mit 88,6 Punkten positiv und deutete auf eine leichte Stimmungsaufhellung in der Wirtschaft hin. Für eine nachhaltige Entspannung an den Aktienmärkten reichte das aber nicht. Die Nervosität blieb spürbar – auch in der Schwankungsbreite.

Exportwerte und SAP im Fokus

Besonders unter Druck standen exportabhängige Branchen. In den Autowerten zeigten sich die Zollängste deutlich: Mercedes-Benz, Volkswagen und BMW gaben laut Vorlage zwischen 1,8% und 2,9% nach.

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Im DAX fiel zudem SAP als größter Tagesverlierer auf. Neben der allgemeinen Zoll-Unsicherheit belasteten hier zusätzliche Sorgen über stärkere Konkurrenz im KI-Umfeld, nachdem das US-Unternehmen Anthropic ein neues Sicherheitstool vorgestellt hatte. Zu den wenigen Gewinnern zählte hingegen die Commerzbank, die leicht zulegen konnte.

Chart: 25.000 Punkte als Signalmarke

Aus technischer Sicht hat der DAX kurzfristig an Glanz verloren. Entscheidend ist die Marke von 25.000 Punkten: Ein Schlusskurs darunter trübte das kurzfristige Bild ein. Als nächste Unterstützungszone gilt der Bereich um 24.800 Punkte, während auf der Oberseite 25.200 bis 25.300 Punkte als erster Widerstand genannt werden.

Trotz der Delle bleibt der übergeordnete Trend laut Vorlage stabil: Der Index notiert weiterhin über wichtigen gleitenden Durchschnitten. Auch der Blick auf die bereitgestellten Kennzahlen passt dazu: Mit 25.147,68 Punkten lag der DAX gestern nur rund 1,07% unter seinem 52‑Wochen-Hoch und zugleich deutlich über dem 52‑Wochen-Tief.

Im Fokus bleibt damit vor allem eines: neue Signale aus der US-Handelspolitik. Solange unklar ist, ob Zölle ausgeweitet werden oder Gegenmaßnahmen folgen, dürfte der DAX besonders sensibel auf politische Schlagzeilen reagieren – mit den Bereichen um 25.000 und 24.800 Punkte als kurzfristigen Gradmessern für die Stimmung.

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