DAX: Neue Marktstudie
Der DAX hat zum Wochenschluss zwei gegensätzliche Kräfte zu verdauen: fallende Inflation in Deutschland als Rückenwind – und eine nachmittägliche Schwäche aus den USA, ausgelöst durch Sorgen im KI-Sektor. Unterm Strich blieb der Index erstaunlich stabil und notiert weiter nahe seiner Bestmarken. Entscheidend ist jetzt: Hält die Unterstützung über 25.000 Punkten auch dann, wenn die Wall Street zum Wochenstart wackelt?
Inflation hilft – US-Tech bremst
Aus Deutschland kamen am Freitag zunächst positive Signale: Die vorläufige Februar-Inflation rutschte unter die 2%-Marke. Das schürte Hoffnungen auf eine expansivere EZB-Linie – und gab den Kursen am Vormittag spürbar Rückenwind.
Doch am Nachmittag drehte die Stimmung. Mit der US-Eröffnung schwappte die Schwäche amerikanischer Tech-Werte nach Europa. Der DAX gab seine Gewinne wieder ab, ohne allerdings in eine echte Abwärtsdynamik zu kippen. Am Ende stand ein nahezu unveränderter Schluss bei 25.284,26 Punkten (Freitag: -0,02%).
Rotation statt Panik
Auffällig war weniger der Indexstand als die Bewegung unter der Oberfläche: Der Markt rotierte Richtung defensiver Titel und klassischer Dienstleister. Das spricht eher für Vorsicht und Umschichtungen als für breite Risikoaversion.
Auf der Gegenseite belasteten vor allem Finanztitel und zyklische Konsumwerte. Gewinne wurden mitgenommen, nachdem einzelne Werte zuvor stark gelaufen waren. Kurz: Der Handel wirkte „sortierend“ – nicht panisch.
Chart: 25.000 bleibt die Schlüsselzone
Technisch bleibt der DAX in einer robusten Verfassung. Der Index hält sich über 25.000 Punkten und notiert zudem weiter oberhalb seines 50-Tage-Durchschnitts (24.889,70) – ein wichtiges Signal für den übergeordneten Trend. Der Abstand zum jüngsten 52-Wochen-Hoch (25.420,66) ist mit -0,54% gering, gleichzeitig wirkt der RSI mit 45,9 nicht überhitzt.
Für die ersten Handelstage der neuen Woche rückt damit eine klare Zone in den Fokus: Auf der Unterseite gilt der Bereich um das Freitagstief als erste Orientierung, darüber bleibt die Region um 25.400 Punkte die nahe Hürde.
Zum Wochenstart dürfte vor allem zählen, ob sich die US-Märkte nach der Tech-Schwäche stabilisieren. Gelingt das, ist ein erneuter Anlauf in Richtung der oberen Widerstandszone naheliegend – bleibt der Druck aus den USA hoch, wird die 25.000er-Marke zum zentralen Gradmesser für die kurzfristige Stabilität.
DAX: Kaufen oder verkaufen?! Neue DAX-Analyse vom 28. Februar liefert die Antwort:
Die neusten DAX-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DAX-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DAX: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








