Daimler Truck Aktie: Führungswechsel
Bei Daimler Truck geht es heute weniger um neue Zahlen – sondern um die Frage, wer die wichtigsten deutschen Werke in die nächste Phase führt. Der Konzern ordnet die Leitung an den Standorten Wörth, Gaggenau und Mannheim neu und setzt dabei auf eine Rotation erfahrener Manager. Was steckt hinter den Personalrochaden – und warum ist das kurz vor dem nächsten Zahlen-Termin relevant?
Neue Chefs für Wörth, Gaggenau, Mannheim
Der Nutzfahrzeughersteller stellt die Führung in drei Schlüsselwerken neu auf. Die Änderungen treten gestaffelt in Kraft und betreffen zentrale Produktionsstandorte von Mercedes-Benz Trucks.
Die wichtigsten Personalentscheidungen:
- Wörth: Thomas Twork (53), bisher Werkleiter in Gaggenau, übernimmt zum 1. April 2026 die Leitung in Wörth. Er folgt auf Andreas Bachhofer.
- Gaggenau: Jürgen Betz (55) rückt zum 1. April 2026 nach. Er leitete bislang die globale Produktionsplanung für Antriebskomponenten.
- Mannheim: Gerald Tropper (49), aktuell Leiter Corporate Audit, übernimmt zum 1. Juli 2026 die Standortverantwortung. Er folgt auf Andreas Moch (58), der das Unternehmen nach über 33 Jahren auf eigenen Wunsch verlässt.
Daimler Truck begründet die Weichenstellungen damit, die operative Führung an den deutschen Fertigungsstandorten zu stärken.
Aktie tritt auf hohem Niveau auf der Stelle
Am Kursbild ändert die Meldung zunächst wenig. Die Aktie notiert heute bei 43,74 Euro und liegt damit leicht im Minus (-0,11%). Spannender ist der Blick auf den Trend: In den vergangenen 30 Tagen ging es um 9,62% nach oben, seit Jahresbeginn steht ein Plus von 16,64%.
Auch technisch wirkt der Titel nicht mehr günstig wie noch im Frühjahr: Zum 52‑Wochen-Hoch (44,39 Euro) fehlen nur rund 1,46%. Gleichzeitig liegt der Kurs deutlich über dem 200‑Tage-Durchschnitt (plus 13,67%).
Nächster Fixpunkt: Zahlen am 19. März
Der nächste konkrete Termin steht bereits fest: Am 19. März 2026 veröffentlicht Daimler Truck den Jahresabschluss 2025 samt Q4-Zahlen. Nach der guten Entwicklung der letzten Wochen dürfte genau dieser Bericht die nächste klare Richtung vorgeben – während die neue Führungsaufstellung in den Werken vor allem den Rahmen für die operative Umsetzung setzt.
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