Die D-Wave Quantum-Aktie kommt nicht vom Fleck. Zeitweise verliert der Titel an der NYSE 2,50 Prozent auf 28,12 US-Dollar. Der Grund? Es fehlt schlicht an frischen Impulsen. Dabei hatte die Übernahme von Quantum Circuits Anfang Januar noch für Euphorie gesorgt. Doch diese Begeisterung scheint vorerst verflogen.

550-Millionen-Dollar-Deal wird neu bewertet

Am 7. Januar 2026 verkündete D-Wave die Übernahme des Konkurrenten Quantum Circuits für insgesamt 550 Millionen US-Dollar – 300 Millionen in Aktien, 250 Millionen in bar. Der Plan dahinter: D-Wave will seine bisherige Quantum-Annealing-Technologie um supraleitende, fehlerkorrigierte Gate-Model-Systeme erweitern. Beide dominierenden Quantenarchitekturen unter einem Dach – ein ambitioniertes Vorhaben. Bereits 2026 sollen die ersten Gate-Model-Systeme kommerziell verfügbar sein.

Doch der Markt scheint sich unsicher, wie er diesen strategischen Schachzug langfristig einordnen soll. Die anfängliche Kursrally hat sich in eine Seitwärtsbewegung verwandelt.

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Neue Köpfe, neue Standorte

Mit der Übernahme wechseln führende Wissenschaftler zu D-Wave, darunter Dr. Rob Schoelkopf, Mitgründer von Quantum Circuits. Ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in New Haven, Connecticut, soll die Arbeiten an supraleitenden Quantenprozessoren beschleunigen. Personell und technologisch rüstet D-Wave also massiv auf.

CFO-Verkäufe werfen Schatten

Was zusätzlich für Gesprächsstoff sorgt: Im Dezember 2025 trennte sich der CFO von Aktien, wie aus einem SEC-Formular hervorgeht. Solche Insider-Verkäufe werden stets argwöhnisch beobachtet. Signalisieren sie Zweifel an der Unternehmensbewertung? Oder handelt es sich lediglich um persönliche Vermögensumschichtungen? Die Frage bleibt offen.

Analysten bleiben stur optimistisch

Trotz der aktuellen Nachrichtenflaute hält die Analystenfront eisern an ihrer positiven Einschätzung fest. Alle 13 von TipRanks erfassten Experten – darunter Wedbush, Cantor Fitzgerald und Craig-Hallum – empfehlen die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 40,23 US-Dollar. Das entspräche einem Aufwärtspotenzial von knapp 40 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs von 28,80 US-Dollar.

Die Aktie blickt zudem auf ein außergewöhnliches Börsenjahr 2025 zurück: ein Kursplus von 207 Prozent. Doch aktuell fehlt die Fantasie für weitere Kurssprünge. Ohne neue Impulse dürfte die Seitwärtsbewegung anhalten.

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