D-Wave Quantum Aktie: Diskussionsbedarf
Die Quantencomputing-Aktie von D-Wave Quantum erlebt ein bizarres Paradox: Während das Unternehmen mit verdoppelten Umsätzen und einer prall gefüllten Kriegskasse glänzt, verkaufen die Bosse Aktien im Millionenwert. Diese Diskrepanz zwischen fundamentalen Erfolgen und Insider-Verkäufen sorgt für erhebliche Verunsicherung bei Anlegern.
Starke Zahlen, schwache Nerven
Die Q3-Bilanz von November 2025 hätte eigentlich für Euphorie sorgen müssen. D-Wave meldete Umsätze von 3,7 Millionen Dollar – ein Sprung von 105,6 Prozent im Jahresvergleich. Der Verlust je Aktie von -0,05 Dollar übertraf sogar die Analystenschätzungen von -0,07 Dollar.
Besonders beeindruckend: Die Bilanz zeigt Barmittel von 836,2 Millionen Dollar. Diese gewaltige Liquidität soll die Entwicklung des kommenden Advantage2-Prozessors finanzieren und dem Unternehmen jahrelange Planungssicherheit verschaffen.
Führungskräfte greifen massiv ab
Doch während die Zahlen stimmen, senden die Chefs ein völlig anderes Signal. Die SEC-Unterlagen offenbaren einen wahren Verkaufsrausch der Unternehmensführung:
- CEO Alan Baratz verkaufte am 11. November 806.288 Aktien für rund 23,3 Millionen Dollar
- CFO John Markovich folgte am 20. November mit dem Verkauf von 200.000 Aktien im Wert von 4,6 Millionen Dollar
Diese Transaktionen erfolgten ausgerechnet nach dem positiven Quartalsbericht und dem Kursanstieg. Ein Timing, das Fragen aufwirft: Warum verkaufen die Insider ausgerechnet jetzt?
Institutionelle Käufer vs. Insider-Verkäufer
Während die Führung verkauft, kaufen institutionelle Investoren zu. Ensign Peak Advisors stockte seine Position um 70,4 Prozent auf, die Schweizer Nationalbank erhöhte ihre Beteiligung um 18,3 Prozent.
Analysten bleiben optimistisch: Canaccord Genuity hob das Kursziel auf 41 Dollar an, Benchmark folgte mit einem Ziel von 35 Dollar. Bei einem aktuellen Kurs von rund 22,67 Dollar würde das erhebliches Aufwärtspotenzial bedeuten.
Tauziehen um die Richtung
Die D-Wave-Aktie steckt in einem klassischen Dilemma: Fundamentale Stärke trifft auf psychologischen Druck durch Insider-Verkäufe. Die 836 Millionen Dollar Kriegskasse und die über 100 verifizierten Kundenanwendungen sprechen für nachhaltiges Wachstum. Doch die millionenschweren Verkäufe der Führungskräfte nähren Zweifel, ob die optimistischen Analystenziele von bis zu 41 Dollar realistisch sind oder ob eine Kursdecke erreicht wurde.
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