CureVac Aktie: Drohende Unwägbarkeiten
Das Kapitel CureVac als eigenständiges Börsenunternehmen ist endgültig geschlossen. Nach dem erfolgreichen Umtauschangebot durch BioNTech wurde die organisatorische Neuaufstellung am 6. Januar 2026 finalisiert. Für Anleger bedeutet dies den unwiderruflichen Abschied von der Tübinger Biotech-Hoffnung, da der Handel bereits ausgesetzt wurde und CureVac nun als hundertprozentige Tochtergesellschaft im Mainzer Konzern aufgeht.
Details zur Abwicklung
Die Übernahme folgt auf das Ende der Andienungsfrist am 18. Dezember 2025. Bis zu diesem Stichtag hatten Aktionäre rund 86,75 % der ausstehenden Anteile eingereicht. Das festgelegte Umtauschverhältnis betrug 0,05363 BioNTech-ADSs für jede CureVac-Aktie. Konsequenterweise stoppte die Nasdaq den Handel vor Marktöffnung am 6. Januar. Das formale Delisting wird für den kommenden Freitag, den 16. Januar, erwartet, während die Wiener Börse den Titel bereits am 7. Januar von der Liste strich.
Marktdaten zeigen, dass sich das Zeitfenster für Arbitrage-Geschäfte zuletzt rasch schloss. Die Leerverkaufsquote fiel bis Ende 2025 von 2,7 % auf 0,44 % des Streubesitzes, was die Erwartung der Marktteilnehmer an einen reibungslosen Vollzug der Transaktion widerspiegelte.
Operativer Druck als Treiber
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Der Zusammenschluss beendet eine Phase, die zuletzt von massiven operativen Herausforderungen geprägt war. Zwar verzeichnete die Aktie im letzten Handelsjahr ein Plus von 41 % und schlug damit den S&P 500 (+18,2 %), doch dieser Anstieg resultierte primär aus der Übernahmeprämie von rund 55 %. Fundamental sah sich CureVac mit einem Umsatzrückgang von 92 % aus der GSK-Kooperation im ersten Halbjahr 2025 konfrontiert. Nur durch ein striktes Sparprogramm und einen Stellenabbau von 30 % konnte die Liquidität bis ins Jahr 2028 gesichert werden.
Trotz der Ertragsschwäche bringt CureVac wichtige Assets in die Ehe ein. Dazu zählen eine Cash-Position von rund 392,7 Millionen Euro (Stand Mitte 2025) sowie eine starke Positionierung im wachsenden Markt für Lipid-Nanopartikel, wie ein aktueller Branchenreport bestätigt.
Mit der Integration in BioNTech endet die eigenständige Bewertung der CureVac-Pipeline. Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf die operativen Updates des Mutterkonzerns und darauf, wie Assets wie die für Mitte 2026 erwarteten Glioblastom-Daten priorisiert werden. Der Wert für die ehemaligen Aktionäre hängt ab sofort vollständig von der Marktperformance der BioNTech-Aktie ab.
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