Mit nur kurzen Unterbrechungen war CPI Europe ein fester Bestandteil des österreichischen Leitindex ATX. Schon bei der Einführung im Jahre 1991 gehörte der Immobilienkonzern zur auserkorenen Elite in Österreich, damals noch unter dem Namen Immofinanz. Seither blieb die Aktie dem ATX rund 35 Jahre lang mit nur wenigen, kurzen Unterbrechungen treu. Nun steht zum 23. März der Abstieg an, wie die Wiener Börse am Dienstag mitteilte.

Angesichts eines weitgehend stabilen Aktienkurses muss das vielleicht nicht unbedingt als Schwächesignal bei CPI Europe verstanden werden. Doch manch anderes Unternehmen legte eine deutlich bessere Performance hin. Platz gemacht werden muss nun für Palfinger, welches zum Monatsende in den ATX zurückkehren wird.

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CPI Europe: Mehr Glück beim nächsten Mal?

Natürlich ist das nicht das Ende der Welt und es bleibt die Möglichkeit, dass CPI Europe sich bis zur nächsten Indexüberprüfung mausern kann. Dennoch schmerzt der Abstieg die Anleger erst einmal und der Aktienkurs gab am Mittwochmorgen um 0,8 Prozent auf 15,88 Euro nach. Durch den Wegfall aus dem ATX ergeben sich potenziell negative Effekte, da CPI Europe beispielsweise aus einigen ETFs fliegt.

Hoffnung macht vielleicht, dass die Aktie im Dezember in eine Aufwärtsbewegung starten konnte, die aus technischer Sicht noch immer Bestand hat. Allerdings ist das zum Teil auch mit eher vagen Hoffnungen auf eine Sektorbelebung im laufenden Jahr verbunden. Klappt es damit und werden wieder mehr neue Projekte in Aussicht gestellt, muss der Abschied aus dem ATX nicht von dauerhafter Natur sein.

Krisenmodus

Steigende Energiepreise könnten die Aussichten allerdings wieder trüben. Auch das ist ein Grund dafür, dass es die Bullen in dieser Woche eher in die Defensive treibt. Es bleibt die Erkenntnis, dass bei CPI Europe weiterhin viel Aufwärtspotenzial verborgen ist. Ob dieses auch vollumfänglich genutzt werden kann, daran scheinen die Anleger aber noch so ihre Zweifel zu haben.

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