Die Commerzbank-Aktie präsentiert sich heute, am Dienstag, den 20. Januar 2026, in einem eher verhaltenen Marktumfeld. Während die Anleger gespannt auf die anstehenden Zahlen zum vierten Quartal 2025 warten, hat die US-Bank JPMorgan für eine kleine Überraschung gesorgt. Analyst Kian Abouhossein hob das Kursziel für das Frankfurter Traditionshaus von 33 auf 36 Euro an. Doch trotz dieses optimistischen Preisschilds bleibt der Experte bei seiner Einstufung auf „Neutral“ – ein klares Signal, dass die großen Kurssprünge vorerst eingepreist sein könnten.

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Feinschliff vor dem großen Quartalsbericht

Hinter der Zielpreisanhebung steckt ein strategischer Schachzug des Analysten. Er verschob seine Bewertungsbasis schlicht um ein volles Jahr weiter in die Zukunft auf Ende 2027. Mit diesem „Blick durch das Fernglas“ berücksichtigt JPMorgan die langfristige Profitabilität der Bank in einem sich stabilisierenden Zinsumfeld. Dennoch agiert der Markt heute vorsichtig: An der XETRA-Börse notierte das Papier am Vormittag zeitweise rund 1,2 % tiefer bei 34,12 Euro. Die Anleger scheinen kurz vor der Bekanntgabe der Jahresbilanz (erwartet am 11. Februar) keine voreiligen Wetten eingehen zu wollen.

Rekordjagd trifft auf charttechnische Hürden

Operativ steht die Commerzbank so stabil da wie lange nicht mehr. Nach einem starken Neun-Monats-Ergebnis von 1,9 Milliarden Euro ist die Zuversicht groß, dass auch das Schlussquartal 2025 die Erwartungen erfüllt oder gar übertrifft. Allerdings mahnt die Charttechnik zur Wachsamkeit: Die Aktie hat zuletzt die wichtige 50-Tage-Linie nach unten gekreuzt, was kurzfristig für Verkaufsdruck sorgen könnte. Während die Deutsche Bank mit einem Kursziel von 38 Euro deutlich bullischer gestimmt ist, mahnt JPMorgan zur Geduld. Die Commerzbank muss nach Ansicht der Analysten nun beweisen, dass sie die hohen Gewinnerwartungen auch nachhaltig in Dividenden und Aktienrückkäufe ummünzen kann.

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