Dogecoin bekommt es wieder mit Gegenwind zu tun. Der Auslöser kommt diesmal nicht aus einem Meme-Hype, sondern aus der Blockchain: Innerhalb weniger Tage wurden hunderte Millionen DOGE auf die Handelsplattform Robinhood verschoben. Solche Moves sind für den Markt selten ein gutes Beruhigungsmittel – sie schüren vor allem die Sorge vor zusätzlichem Verkaufsdruck.

Große DOGE-Transfers zu Robinhood

Am 7. Februar registrierte der Tracking-Dienst Whale Alert eine Transaktion von 203.556.622 DOGE (rund 20 Mio. US-Dollar) von einer unbekannten Wallet zu Robinhood. Bereits am 4. Februar waren zuvor 277.731.894 DOGE (rund 29,5 Mio. US-Dollar) auf dieselbe Plattform gewandert.

Der Hintergrund: Große Transfers auf zentrale Börsen gelten häufig als Hinweis darauf, dass Halter ihre Coins „in Stellung bringen“, um sie handeln – und oft auch verkaufen – zu können. Ein Beweis für einen sofortigen Abverkauf ist das nicht. Aber die Häufung solcher Bewegungen erhöht die Nervosität, gerade in einem ohnehin schwankungsanfälligen Marktumfeld.

Wichtigste Punkte im Überblick:
- 7. Februar: 203,6 Mio. DOGE zu Robinhood (Whale Alert)
- 4. Februar: 277,7 Mio. DOGE zu Robinhood (Whale Alert)
- Solche Transfers können künftige Verkaufsaktivität vorbereiten

Marktumfeld bleibt wacklig

Dogecoin bewegt sich weiterhin eng im Takt des Gesamtmarkts. In einer riskanteren Phase für Kryptowährungen Ende Januar und Anfang Februar gerieten auch viele Altcoins unter Druck. Laut der im Quelltext zitierten Kaiko-Daten nahm zudem die Liquidität ab: Die Markttiefe sei von etwa 12 Mio. US-Dollar Anfang Januar auf rund 10 Mio. US-Dollar Anfang Februar gesunken. Weniger Tiefe bedeutet oft: Schon kleinere Orders können Kurse stärker bewegen.

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Auch das Handelsinteresse kühlte zuletzt ab. U.Today berichtet, das 24-Stunden-Volumen sei um rund 19,43% auf 947,29 Mio. US-Dollar gefallen. Das kann zweierlei bedeuten: nachlassender Verkaufsdruck – oder schlicht weniger Nachfrage insgesamt.

Technische Lage: Viel Druck, wenig Puffer

Technische Signale deuten laut Whale-Alert-Auswertung auf eine überverkaufte Lage hin: Der RSI lag demnach am 9. Februar bei 33,34. In solchen Bereichen sind Gegenbewegungen grundsätzlich möglich, sofern sich der Gesamtmarkt stabilisiert. Gleichzeitig bleibt Dogecoin anfällig, weil die Stimmung schnell kippen kann.

Aus den bereitgestellten Kursdaten ergibt sich zudem, wie stark der Coin zuletzt gelitten hat: Auf 30 Tage liegt DOGE rund 33% im Minus und markierte am 6. Februar sein 52-Wochen-Tief bei 0,09 US-Dollar.

Was kurzfristig entscheidend wird

Nach den großen Transfers zu Robinhood richtet sich der Blick darauf, ob daraus realer Verkaufsdruck entsteht oder ob größere Adressen nur umschichten. Kurzfristig dürfte vor allem die Zone um 0,09 US-Dollar als neuralgischer Bereich zählen: Sie wurde erst diese Woche als 52-Wochen-Tief markiert – und damit als Niveau, an dem sich zeigt, ob der Markt noch Käufer findet, wenn die Nervosität steigt.

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