Commerzbank Aktie: Kupferboom bringt Bewegung
Die Commerzbank rückt aktuell in den Fokus der Rohstoffmärkte. Kupfer hat ein neues Rekordniveau erklommen und durchbrach erstmals die Marke von 13.000 US-Dollar je Tonne an der Londoner Metallbörse. Im Tagesverlauf kletterte die Notierung sogar bis auf 13.125 Dollar. Innerhalb von nur vier Wochen summiert sich der Preisanstieg damit auf beachtliche 17 Prozent - das Jahresplus 2025 beträgt bereits über 40 Prozent.
Was treibt den Kupferpreis in die Höhe?
Die Rohstoffexperten der Commerzbank identifizieren gleich mehrere Faktoren für diese dynamische Entwicklung. Überraschend positive Stimmungsindikatoren aus China haben den Industriemetallen insgesamt einen starken Jahresauftakt beschert. Nicht nur Kupfer, auch Aluminium profitiert von der gestiegenen Nachfrage.
Doch der eigentliche Kurstreiber sind Angebotssorgen. Ein Streik in der chilenischen Mantoverde-Mine könnte nach Gewerkschaftsangaben mehr als zwei Monate andauern - möglich gemacht durch hohe finanzielle Rücklagen der Streikenden. Zwar steht die Mine für weniger als 0,5 Prozent des weltweiten Angebots, doch die Analysten der Commerzbank sehen darin ein beunruhigendes Signal: Die hohen Preise verschärfen die Spannungen zwischen Minenunternehmen und Bergarbeitern. Weitere Streiks könnten folgen.
Drohen neue US-Zölle?
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor belastet den Markt: Die wachsende Sorge um mögliche US-Zölle auf raffiniertes Kupfer. Nachdem das Material im vergangenen Jahr zunächst ausgenommen wurde, steht für die US-Regierung bis Ende Juni eine erneute Entscheidung an. Die Prämien an der New Yorker COMEX im Vergleich zur London Metal Exchange sind zwar zuletzt wieder gefallen, doch die Lagerbestände klettern weiter.
Die Commerzbank-Experten warnen: "Das schürt Sorgen, dass das Material anderswo knapp wird." Eine Entwicklung, die den Kupferpreis weiter unter Druck setzen könnte - und damit auch die Markteinschätzungen der Bank prägt.
Parallel: Impact Investing im Fokus
Abseits des Rohstoffgeschäfts beschäftigt sich die Commerzbank auch mit dem wachsenden Markt für Impact Investing. Das Angebot für wirkungsorientierte Investments sei oft auf Großinvestoren zugeschnitten und finde nicht am regulierten Markt statt. Die Bank arbeitet jedoch daran, Finanzprodukte für kleinere Anlagesummen mit transparentem Risiko zu entwickeln - ein Zeichen für die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Anlageformen.
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