Kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen zum vierten Quartal 2025 sorgt die kanadische Bank RBC für frischen Gesprächsstoff am Frankfurter Parkett. In einer aktuellen Studie hat Analystin Anke Reingen das Kursziel für die Commerzbank-Aktie leicht nach oben geschraubt: von bisher 36 auf nun 37 Euro. Auch wenn die Einstufung auf „Sector Perform“ verharrt, sendet das Update ein klares Signal: Das gelbe Geldhaus ist im Jahr 2026 gut aufgestellt, um den stürmischen Marktentwicklungen zu trotzen.

Der Zins-Faktor als verlässlicher Motor

Hinter der Optimierung des Bewertungsmodells steckt vor allem eine Erkenntnis: Das Nettozinseinkommen sprudelt kräftiger als ursprünglich vermutet. In einem Umfeld, in dem die Zinsen zwar ihren Zenit erreicht haben, aber auf einem stabilen Niveau verharren, profitiert die Commerzbank massiv von ihrem Kerngeschäft. Analystin Reingen hat ihre Annahmen hier konsequent nachgebessert. Für Anleger ist das eine beruhigende Nachricht, zeigt es doch, dass die Ertragskraft der Bank auch ohne externe Sondereffekte eine solide Basis hat.

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Kostenkontrolle vs. Inflationsdruck

Wo Licht ist, fällt bekanntlich auch Schatten. Das aktualisierte Modell der RBC berücksichtigt nämlich auch marginal höhere Kosten. In Zeiten anhaltender Inflation und notwendiger Investitionen in die digitale Infrastruktur ist dieser Anstieg kaum überraschend. Dennoch scheint das Management unter CEO Bettina Orlopp die Zügel fest in der Hand zu halten. Die leichten Anpassungen bei den Ausgaben fallen im Vergleich zu den verbesserten Einnahmeprognosen kaum ins Gewicht, was die Widerstandsfähigkeit des Instituts unterstreicht.

Warten auf den 11. Februar

Die Spannung steigt nun spürbar an, da die Bilanzpressekonferenz für das vierte Quartal am 11. Februar 2026 bevorsteht. Mit dem neuen Kursziel von 37 Euro signalisiert die RBC, dass sie der Aktie durchaus noch etwas Spielraum nach oben zutraut – auch wenn sie im Vergleich zum restlichen Sektor vorerst keine überdurchschnittliche Performance erwartet.

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