Commerzbank-Aktie: Freie Fahrt!
Das Börsenjahr 2025 geht als eines der spektakulärsten in die Geschichte der Commerzbank ein. Mit einem fulminanten Kursplus von 132 % katapultierte sich das Frankfurter Traditionshaus an die Spitze der DAX-Performer. Dass die Aktie das Jahr bei 36,10 Euro beendete, verdankt sie nicht nur einer soliden operativen Entwicklung unter Vorstandschefin Bettina Orlopp, sondern vor allem dem „Schatten“, den die italienische UniCredit wirft. Der Neujahrsauftakt 2026 zeigt sich mit 36,09 Euro zunächst stabil, doch unter der Oberfläche brodelt es gewaltig.
Freie Fahrt für UniCredit
Die strategische Ausgangslage hat sich zum Jahreswechsel dramatisch zugunsten Mailands verschoben. Ein zentraler Wendepunkt war die Entscheidung des Bundeskartellamts, das UniCredit-Chef Andrea Orcel faktisch den „regulatorischen Freifahrtschein“ ausstellte. Die Behörde sieht keine wettbewerbsrechtlichen Hindernisse für eine Aufstockung der Anteile auf fast 30 %. Damit ist die letzte große Hürde vor der kritischen Schwelle gefallen, die ein Pflichtübernahmeangebot auslösen würde. Der Druck auf das Frankfurter Management, die Eigenständigkeit mit noch besseren Zahlen zu rechtfertigen, erreicht damit ein neues Level.
Das Abwehrbollwerk bröckelt
In Frankfurt setzt man alles daran, den „gelben Riesen“ unabhängig zu halten. Die Strategie umfasst massive Aktienrückkäufe und eine großzügige Dividendenpolitik, um den Börsenwert so weit nach oben zu treiben, dass eine Übernahme für UniCredit schlicht zu teuer wird. Doch die Italiener verfügen über tiefere Taschen als erwartet. Marktbeobachter gehen davon aus, dass UniCredit ab 2026 beginnen wird, die Commerzbank-Ergebnisse in der eigenen Bilanz zu konsolidieren. Was als Beteiligung begann, wandelt sich nun zusehends in eine schleichende Integration.
Schicksalsjahr 2026
Für Anleger markiert der Januar 2026 den Beginn der Endphase in diesem Übernahmepoker. Während die Bundesregierung – die immer noch rund 12 % der Anteile hält – skeptisch bleibt, haben die Marktkräfte bereits Fakten geschaffen.
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