Commerzbank-Aktie: Die Hütte brennt!
Seit Montag wird die Commerzbank wieder heftig unter Druck gesetzt. Während noch am Montag die US-Börsen feiertagsbedingt ruhten, brannte in Europa sprichwörtlich die Hütte. US-Präsident Donald Trump zündelte erneut im bizarren Streit um Grönland und drohte der EU mit massiven Strafzöllen von bis zu 25 %. Seither geht es ohne Unterlass leicht bergab. Heute verlor die Aktie bis dato -1,4 % und kommt auf nur noch 33,95 Euro. Wie geht es weiter?
Das Sorgenkind am Ende der Tabelle
Für das Frankfurter Traditionshaus setzt sich damit ein beunruhigender Trend im noch jungen Börsenjahr fort. Mit einer bisherigen Performance von minus 6,0 % seit dem Jahreswechsel bildet die Commerzbank das Schlusslicht im Euro Stoxx Banks. Das ist ein herber Kontrast zum Branchenprimus BNP Paribas, der zeitgleich über 7 % zulegen konnte. Während der Bankensektor insgesamt sogar leicht im Plus notiert, wiegt bei der Commerzbank die Angst vor einer konjunkturellen Abkühlung und sinkenden Kreditnachfragen durch neue Handelsbarrieren besonders schwer. Investoren fürchten, dass die Bank als zyklischer Wert zwischen die Fronten eines globalen Handelskrieges geraten könnte.
Davos als letzte Hoffnung auf Entspannung
Zeitgleich zum gestrigen Börsenbeben startete das Weltwirtschaftsforum (WEF) im verschneiten Davos unter dem Motto „A Spirit of Dialogue“. Die Augen der Welt richten sich nun auf das Schweizer Bergdorf, wo Staatslenker versuchen, Trump in persönlichen Gesprächen von seiner harten Zoll-Linie abzubringen. Dass Dänemark seine Teilnahme aus Protest gegen die Grönland-Gelüste bereits abgesagt hat, unterstreicht den Ernst der Lage. Finanzaktien wie die der Commerzbank reagieren traditionell wie ein Seismograph auf solche geopolitischen Spannungen. Ein Ausbleiben diplomatischer Erfolge in Davos könnte die Skepsis der Investoren in den kommenden Tagen weiter befeuern und den Abwärtstrend zementieren.
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