Commerzbank-Aktie: 600 Millionen Euro!
Seit über einem Jahr gleicht die Frankfurter Bankenwelt einem strategischen Schachbrett. Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp stemmt sich mit aller Kraft gegen die Übernahmeambitionen der italienischen Unicredit. Doch das Jahr 2026 könnte die Entscheidung bringen. Am 11. Februar steht der erste große Showdown an: Orlopp präsentiert die Bilanz für 2025 und muss beweisen, dass ihre „Momentum“-Strategie Früchte trägt. Ihr Ziel ist ambitioniert – eine Eigenkapitalrendite von 15 % bis 2028. Nur wenn die Zahlen glänzen, kann sie die Aktionäre davon überzeugen, dass die Commerzbank als eigenständiges Institut eine bessere Zukunft hat.
Die drei Säulen der Unabhängigkeit
Um den Aktienkurs hochzuhalten und die Übernahme für Unicredit-Lenker Andrea Orcel so teuer wie möglich zu machen, setzt Orlopp auf drei zentrale Faktoren. Neben der Hoffnung auf eine anspringende deutsche Konjunktur und stabile Leitzinsen ist es vor allem die direkte Aktionärspflege, die den Widerstand festigen soll. Bereits im ersten Quartal 2026 soll ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 600 Millionen Euro starten. Diese künstliche Nachfrage stützt den Kurs und signalisiert Stärke. Doch Orcel lauert: Jedes Anzeichen von operativer Schwäche im Zahlenwerk würde er sofort als Argument für eine Fusion nutzen.
Showdown auf der Hauptversammlung
Die wahre Machtdemonstration wird jedoch für den 20. Mai erwartet. Während Unicredit sich auf der letzten Hauptversammlung noch vornehm zurückhielt, kann sich der Großaktionär mit seinem 26-%-Anteil nun nicht mehr verstecken. Es wird spekuliert, ob Orcel die Gunst der Stunde nutzt, um eigene Kandidaten für den Aufsichtsrat zu nominieren. Dies wäre ein offener Angriff auf die Kontrollinstanz der Bank. Orlopp muss bis dahin nicht nur die Zahlen liefern, sondern auch eine geschlossene Front der Investoren hinter sich versammeln, um den „italienischen Hunger“ endgültig auszubremsen.
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