Coinbase Aktie: Technische Probleme und neue Ziele
Anleger der Krypto-Börse Coinbase blicken auf einen unruhigen Mittwoch. Während das Unternehmen mit Netzwerkausfällen und verzögerten Transaktionen zu kämpfen hatte, meldeten sich gleich zwei Analysehäuser mit neuen Kurszielen zu Wort. Inmitten dieser operativen Herausforderungen treibt der Konzern jedoch seine Expansion weiter voran.
Netzwerkausfall bremst Betrieb
Am Vormittag bestätigte Coinbase operative Probleme, die zu Verzögerungen beim Senden und Empfangen von Geldern führten. Gegen 11:04 Uhr US-Ostküstenzeit räumte das Unternehmen den Netzwerkausfall ein und leitete Untersuchungen ein. Für eine Handelsplattform ist die technische Stabilität das wichtigste Gut, weshalb Investoren solche Unterbrechungen stets kritisch beobachten – insbesondere in einem Marktumfeld, das von Schnelligkeit lebt.
Gemischte Signale von der Wall Street
Parallel zu den technischen Schwierigkeiten geriet die Aktie durch neue Analystenkommentare in den Fokus. Piper Sandler bestätigte zwar das "Neutral"-Rating, senkte jedoch das Kursziel für den Titel. Auch China Renaissance passte das Preisziel an, behielt aber die Kaufempfehlung ("Buy") bei.
Trotz der Störungen im Betriebsablauf wurde das Handelsangebot erweitert: Coinbase startete den Spothandel für Raydium (RAY), um das Portfolio für Trader attraktiver zu gestalten. Die Aktie zeigte sich von den Ereignissen unbeeindruckt und notierte zuletzt bei 252,69 USD, was exakt dem Schlusskurs des Vortages entspricht. Auf Monatssicht steht damit immer noch ein Plus von rund 18 Prozent zu Buche.
Strategie der "Everything Exchange"
Die aktuellen Ereignisse müssen im Kontext der langfristigen Strategie betrachtet werden. Coinbase arbeitet daran, sich als umfassende "Everything Exchange" zu etablieren und die Abhängigkeit von reinen Transaktionsgebühren zu verringern. Ein zentraler Baustein ist die im Dezember angekündigte Übernahme von The Clearing Company, die noch im Januar abgeschlossen werden soll. Damit verschafft sich der Konzern Zugang zur Infrastruktur für regulierte Vorhersagemärkte (Prediction Markets).
Der nächste wichtige Termin für Aktionäre ist der 12. Februar 2026. Die an diesem Datum erwarteten Quartalszahlen werden erstmals detailliert aufzeigen, ob die Strategie der Umsatzdiversifizierung greift und wie sich das Service-Geschäft in dem volatilen Marktumfeld behaupten kann.
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