Nvidia hat die GPU Technology Conference (GTC) für den 16. bis 19. März in San Jose angekündigt – und CEO Jensen Huang verspricht „Chips, die die Welt noch nie gesehen hat". Nach Rekordergebnissen im abgelaufenen Geschäftsjahr richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf die Frage, ob neue Hardware-Ankündigungen die zuletzt verhaltene Stimmung drehen können.

Über 30.000 Teilnehmer erwartet

Die GTC gilt als weltweit führende Konferenz für KI und beschleunigtes Computing. Mehr als 30.000 Teilnehmer aus über 190 Ländern werden erwartet – darunter Entwickler, Forscher und Unternehmensvertreter.

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Jensen Huang wird am Montag, 16. März, um 11 Uhr pazifischer Zeit die Keynote im SAP Center halten. Für Investoren besonders relevant: Am darauffolgenden Dienstag, 17. März, findet um 9 Uhr eine Analystenrunde mit Frage-Antwort-Runde statt.

Neue Chips als Kurstreiber?

Huang kündigte an, „mehrere neue Chips" zu präsentieren, die „die Welt überraschen" sollen. Branchenbeobachter spekulieren über die lange erwarteten Feynman-Chips für fortgeschrittene KI-Anwendungen sowie Updates zur Rubin-Produktlinie. Auch ein neuer CPU-Chip für den PC-Markt steht im Raum.

Parallel dazu gibt es Berichte über einen bislang geheim gehaltenen KI-Inferenz-Chip. Angesichts von Nvidias jüngster Betonung eines „Wendepunkts bei agentenbasierter KI" könnten entsprechende Hardware-Ankündigungen für Bewegung sorgen.

Rekordergebnisse als Ausgangslage

Nvidia veröffentlichte am 25. Februar Rekordzahlen für das Geschäftsjahr 2026: Der Umsatz stieg auf 215,9 Milliarden Dollar – ein Plus von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal allein wurden 68,1 Milliarden Dollar erlöst. Das Rechenzentrumsgeschäft steuerte 193,7 Milliarden Dollar zum Jahresumsatz bei, nach nur 15 Milliarden im Geschäftsjahr 2023.

Trotz der starken Zahlen blieb die Kursreaktion verhalten. Allgemeine Sorgen über die Nachhaltigkeit der hohen KI-Ausgaben belasten die Stimmung bei KI-Aktien – auch wenn Nvidia und Wettbewerber weiter steigende Gewinne und hohe Nachfrage melden.

Ausblick und historische Muster

Für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2027 erwartet Nvidia Erlöse von rund 78 Milliarden Dollar. Die Bruttomarge soll bei etwa 75 Prozent liegen. Umsätze aus dem chinesischen Rechenzentrumsgeschäft sind in der Prognose nicht enthalten.

Historisch betrachtet verlor die Aktie in den 30 Tagen nach der GTC durchschnittlich an Wert. In den 30 Tagen vor der Konferenz hingegen stieg sie in 63 Prozent der Fälle – im Schnitt um sieben Prozent. Die kommenden zwei Wochen bis zur Konferenz könnten daher richtungsweisend werden.

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