Der Goldmarkt erlebt turbulente Zeiten. Nach dem größten prozentualen Tagesverlust seit Jahrzehnten am Freitag setzt sich der Abverkauf zu Wochenbeginn zunächst fort. Der Auslöser: Eine Personalentscheidung in den USA, die die Märkte überraschte und eine Neubewertung der künftigen Geldpolitik auslöste.

Die wichtigsten Fakten:
- Goldpreis unter 4.700 USD gefallen
- Größter Tagesverlust seit Jahrzehnten am Freitag
- Wochenverlust von knapp 10 Prozent
- Nominierung von Kevin Warsh als möglicher Fed-Chef löst Wende aus

Warsh-Nominierung schockt Edelmetallmärkte

Die Nominierung von Kevin Warsh als potenzieller Nachfolger von Fed-Chef Jerome Powell versetzt die Märkte in Aufruhr. Warsh gilt als Verfechter einer restriktiveren Geldpolitik. Die Konsequenz: Der US-Dollar zieht an, Gold wird für internationale Käufer teurer und verliert an Attraktivität.

Die Reaktion fiel heftig aus. Nicht nur Gold geriet unter Druck – auch Silber und Kryptowährungen mussten deutliche Verluste hinnehmen. Die bisherige Erwartung einer lockeren Geldpolitik weicht der Sorge vor steigenden Zinsen und einem starken Dollar.

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Entscheidende Datenpunkte voraus

Jetzt richten sich alle Blicke auf kommende Konjunkturdaten. Inflationszahlen und Arbeitsmarktberichte werden zeigen, ob die Fed tatsächlich eine straffere Gangart einschlagen muss. Diese Daten dürften die nächste größere Bewegung im Goldpreis auslösen.

Parallel wird das Verhalten institutioneller Investoren genau beobachtet. Bleiben die Bestände in großen Gold-ETFs stabil, deutet das auf unverändertes Vertrauen langfristig orientierter Anleger hin. Erste Abflüsse würden dagegen die Korrektur verschärfen.

Fundamentale Treiber bleiben intakt

Trotz des aktuellen Verkaufsdrucks haben sich die grundlegenden Faktoren für Gold nicht verändert. Geopolitische Risiken und die anhaltend hohe Staatsverschuldung großer Wirtschaftsräume sprechen weiterhin für das Edelmetall. Zentralbanken aus Schwellenländern bauen ihre Goldreserven konsequent aus, um sich gegen Währungsrisiken abzusichern.

Die Frage ist nun, ob die aktuelle Korrektur eine gesunde Konsolidierung nach der Rally auf neue Rekorde darstellt – oder ob sich eine nachhaltige Trendwende abzeichnet. Die Antwort wird die Fed-Politik der kommenden Monate liefern.

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