Der US-Edelmetallproduzent Coeur Mining hat eine bemerkenswerte finanzielle Kehrtwende vollzogen und meldete für das Gesamtjahr 2025 Rekordergebnisse. Nachdem das Unternehmen im Vorjahr noch Geld verbrannte, verwandelt sich der Minenbetreiber nun in eine Cash-Maschine. Doch was bedeutet dieser fundamentale Wandel für die weitere Kursentwicklung?

Massive Verbesserung der Finanzlage

Die am 18. Februar veröffentlichten Zahlen übertrafen die Erwartungen der Wall Street deutlich. Während der Umsatz im vierten Quartal auf knapp 675 Millionen Dollar kletterte, sticht vor allem die Jahresbilanz hervor: Der Gesamtumsatz verdoppelte sich nahezu auf 2,07 Milliarden Dollar. Noch beeindruckender ist die Entwicklung unter dem Strich, wo der Nettogewinn im Jahresvergleich um das Zehnfache auf 586 Millionen Dollar anstieg.

Besonders relevant für die Bewertung von Minenaktien ist der freie Cashflow. Hier gelang Coeur Mining der Turnaround von minus 9 Millionen Dollar im Jahr 2024 auf positive 666 Millionen Dollar in 2025. Diese Liquiditätsschwemme nutzte das Management umgehend, um die Bilanz zu stärken: Die Gesamtverschuldung wurde um 250 Millionen Dollar reduziert, was einem Rückgang von 42 Prozent entspricht. Gleichzeitig wuchs der Kassenbestand auf 554 Millionen Dollar an.

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Produktionstreiber und Expansion

Verantwortlich für diesen Sprung waren vor allem die Produktionsausweitung bei Gold und Silber. Die Goldförderung legte um 23 Prozent zu, während die Silberproduktion sogar um 57 Prozent auf 17,9 Millionen Unzen nach oben schoss. Als Haupttreiber erwiesen sich die Expansion der Rochester-Mine und die Integration von SilverCrest.

Auch die technischen Aussichten verbesserten sich: Durch neue Bewertungen konnte die Lebensdauer der Wharf-Mine auf etwa 12 Jahre fast verdoppelt werden. Diese operative Stärke spiegelt sich im Aktienkurs wider, der gestern um rund 6,5 Prozent zulegte und in der Nähe des 52-Wochen-Hochs von 27,77 Dollar notiert – ein massiver Anstieg gegenüber dem Tiefststand von 4,58 Dollar.

Ausblick: Fusion als nächster Katalysator

Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert das Management eine weitere Steigerung der Silberproduktion um etwa 10 Prozent. Ein entscheidender Faktor für die nahe Zukunft ist jedoch die geplante Übernahme von New Gold. Nach der Zustimmung der Aktionäre Ende Januar wurden bereits erste personelle Weichen im Verwaltungsrat gestellt.

Das kombinierte Unternehmen soll nach Abschluss der Transaktion, der für die erste Jahreshälfte 2026 erwartet wird, eine neue Größenordnung erreichen. Das Management stellt ein jährliches EBITDA von rund 3 Milliarden Dollar sowie einen freien Cashflow von 2 Milliarden Dollar in Aussicht. Anleger blicken nun gespannt auf den endgültigen Vollzug dieser Fusion, der die Marktposition von Coeur Mining weiter festigen dürfte.

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