Coeur Mining hat seine Reservenschätzungen für Ende 2025 vorgelegt – und die Zahlen fallen deutlich besser aus als im Vorjahr. Sowohl bei Gold als auch bei Silber verzeichnet das Unternehmen solide Zuwächse. Besonders zwei Minen stechen hervor: Wharf in South Dakota und Palmarejo in Mexiko. Doch was bedeuten die neuen Daten konkret für die weitere Entwicklung?

Wharf verdoppelt Minenlaufzeit

Die Wharf-Mine lieferte die überzeugendste Entwicklung. Die Goldreserven stiegen um 65 Prozent auf 1,25 Millionen Unzen. Damit verdoppelt sich die geschätzte Lebensdauer der Mine auf zwölf Jahre. Für ein Asset, das bereits deutlich mehr Free Cashflow generiert hat als ursprünglich investiert wurde, ist das eine bemerkenswerte Ausweitung der Perspektive.

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Auch Palmarejo entwickelte sich positiv. Die Goldreserven legten um 36 Prozent zu, die Silberreserven um 40 Prozent. Besonders im Bereich East Palmarejo zeigten die Explorationsarbeiten Wirkung: Die vermuteten Ressourcen sprangen um 86 Prozent nach oben. Das Gebiet birgt offenbar mehr Potenzial als bislang in der Produktion erfasst.

Höhere Preisannahmen im Modell

Bei der Berechnung der Reserven nutzte Coeur aktualisierte Preisannahmen: 2.200 US-Dollar je Unze Gold und 26 US-Dollar je Unze Silber. Im Vorjahr lagen die Annahmen noch bei 1.800 US-Dollar für Gold und 23,50 US-Dollar für Silber. Die neuen Werte liegen näher an den aktuellen Marktpreisen, bleiben aber konservativ genug, um einen Sicherheitspuffer zu wahren.

Insgesamt weist das Unternehmen nun 4,4 Millionen Unzen Gold und 274,4 Millionen Unzen Silber in seinen Reserven aus.

Zahlen stehen kurz bevor

Heute nach Börsenschluss folgen die Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Investoren dürften gespannt sein, ob die operative und finanzielle Performance mit den geologischen Daten Schritt hält. Zudem integriert Coeur derzeit die strategische Übernahme von New Gold Inc., die Ende Januar von den Aktionären genehmigt wurde. Am 24. Februar will CEO Mitchell J. Krebs auf der BMO Global Metals, Mining & Critical Minerals Conference weitere Details zur strategischen Ausrichtung vorlegen.

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