Circus Aktie: Stabilisierung zum Jahresauftakt
Neue Technologie-Aufträge, frisches Kapital und jetzt auch ein positives Signal von der Chartseite: Die Circus Aktie startet mit leichtem Rückenwind ins Jahr 2026. Der BOTSI®-Advisor stuft den Robotik-Titel auf Rang 315 hoch – ein kleiner, aber bemerkenswerter Schritt nach den turbulenten Dezember-Wochen. Doch die eigentliche Frage lautet: Kann das Unternehmen die 12,20-Euro-Marke zurückerobern?
Die Fakten im Überblick:
- Aktueller Kurs: 12,00 Euro
- Kapitalerhöhung platziert: 30 Millionen Euro zu 12,20 Euro
- Mercedes-Benz Vertrag: Start Sommer 2026
- Umsatzprognose 2026: 44-55 Millionen Euro
- Analystenkursziele: 19-46 Euro
Frisches Kapital stärkt die Bilanz
Mitte Dezember 2025 platzierte Circus 2,4 Millionen neue Aktien bei institutionellen Investoren. Der Emissionspreis von 12,20 Euro brachte brutto rund 30 Millionen Euro in die Kasse. Bemerkenswert: CEO Nikolas Bullwinkel und das Management zeichneten selbst Anteile – ein deutliches Commitment zur eigenen Strategie.
Die 12,20-Euro-Marke fungiert nun als psychologischer Widerstand. Der aktuelle Kurs darunter zeigt, dass die Kapitalerhöhung kurzfristig belastet. Langfristig jedoch verschafft das frische Geld Spielraum für die Skalierung der Produktion.
Zwei konkrete Wachstumstreiber
Das operative Momentum speist sich aus zwei Quellen. Im Automobilsektor wird Mercedes-Benz ab Sommer 2026 den autonomen Kochroboter CA-1 im Werk Sindelfingen einsetzen. Der Vertrag markiert den Durchbruch in der industriellen Großverpflegung und liefert Referenzcharakter für weitere OEM-Deals.
Parallel dazu hat die neu formierte Circus Defence SE Lieferungen an ukrainische Truppen gemeldet. Die KI-Robotik zur taktischen Versorgung beweist die Dual-Use-Fähigkeit der Technologie und erschließt einen völlig neuen Absatzmarkt.
Analysteneinschätzungen weit gespreizt
Die Bandbreite der Kursziele ist extrem. Während Baader Bank bei 19 Euro bleibt, sieht mwb research den fairen Wert bei 46 Euro. Beide bestätigen ihre Kaufempfehlungen, doch die Spreizung zeigt die Unsicherheit über die Bewertungsgrundlage.
Einig sind sich die Experten bei den Umsatzerwartungen: 44 bis 55 Millionen Euro für 2026. Das EBITDA bleibt mit minus 6 bis 8 Millionen Euro im roten Bereich. Der angepeilte Übergang zum Software-as-a-Service-Modell soll mittelfristig die Marge heben und den Break-even ermöglichen.
Die technische Verbesserung zum Jahresauftakt korrespondiert mit der soliden Auftragslage. Entscheidend wird nun, ob die 12,20-Euro-Schwelle nachhaltig überwunden werden kann – sie ist der Lackmustest für die Stimmung institutioneller Investoren.
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