Carl Zeiss Meditec Aktie: Unsicherheiten bestehen!
Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec hat zum Auftakt des Geschäftsjahres 2025/26 enttäuscht: Während der Umsatz im ersten Quartal (bis 31. Dezember 2025) auf 467,0 Millionen Euro zurückging – ein Minus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum – brach die Profitabilität regelrecht ein. Das operative Ergebnis (EBITA) stürzte von 35,2 Millionen auf magere 8,1 Millionen Euro ab. Die EBITA-Marge schrumpfte damit auf nur noch 1,7 Prozent, nach 7,2 Prozent im Vorjahr.
Unter dem Strich rutschte der Jenaer Konzern in die roten Zahlen: Ein Verlust von 4,9 Millionen Euro stand zu Buche, während im ersten Quartal 2024/25 noch ein Gewinn von 15,7 Millionen Euro erwirtschaftet worden war. Das bereinigte Ergebnis je Aktie fiel von 0,24 Euro auf 0,03 Euro. Besonders belastend wirkten sich negative Währungseffekte und ein ungünstiger Produktmix aus. Schwächere Verkäufe bei neurochirurgischen Mikroskopen und refraktiven Behandlungspaketen drückten zusätzlich.
Prognose kassiert – neue Ziele erst im Mai
Als Konsequenz aus dem schwachen Start hat das Management um Interims-Chef Andreas Pecher die bisherige Jahresprognose komplett ausgesetzt. Ursprünglich hatte Carl Zeiss Meditec für das bis Ende September 2026 laufende Geschäftsjahr Erlöse von 2,3 Milliarden Euro und eine EBITA-Marge von 12,5 Prozent angepeilt. Doch angesichts der gedämpften Aussichten in den Kernmärkten USA und China sieht sich der MDAX-Konzern gezwungen, seine Ziele zu überdenken.
Finanzvorstand Justus Felix Wehmer verweist auf ein herausforderndes Umfeld aus geopolitischen Unsicherheiten und einer anhaltenden Investitionszurückhaltung bei Kliniken und Augenarztpraxen. Eine aktualisierte Jahresprognose will das Unternehmen spätestens zur Halbjahresbilanz am 12. Mai vorlegen.
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Reorganisation und Effizienzprogramm angekündigt
Carl Zeiss Meditec will nun gegensteuern: Im Rahmen einer Reorganisation sollen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten neu ausgerichtet werden. Zudem plant der Konzern beschleunigte Produktanpassungen und weitere Effizienzmaßnahmen. Konkrete Details zu diesen Schritten blieb das Unternehmen allerdings vorerst schuldig – genauere Informationen sollen ebenfalls im Mai folgen.
Trotz der enttäuschenden Zahlen zeigte sich die Aktie am Donnerstag im XETRA-Handel zeitweise widerstandsfähig und gewann 0,66 Prozent auf 27,30 Euro. Am Mittwoch hatte der Titel noch bei 27,12 Euro geschlossen, nachdem er um 3,83 Prozent nachgegeben hatte.
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