Das französische Biotech-Unternehmen liefert endlich den lang ersehnten Beweis für die Markttauglichkeit seiner Technologie. Neue, mehrjährige Lieferverträge mit der Getränkeindustrie sorgen nicht nur für Erleichterung bei den Investoren, sondern sichern essenzielle Grundlagen für das ambitionierte Großprojekt in Longlaville. Ist das der Startschuss für eine nachhaltige Neubewertung oder nur ein kurzes Aufbäumen?

Endlich Planungssicherheit

Verantwortlich für die schlagartige Verbesserung der Stimmung war eine Unternehmensmeldung, die das operative Risiko deutlich reduziert. Carbios konnte zwei wichtige Akteure der Getränkeindustrie als Partner gewinnen. Dieser strategische Markteintritt in den Sektor für Getränkeverpackungen ist weit mehr als nur PR – er ist der Schlüssel für die zukünftige Finanzierung.

Der Markt reagierte prompt auf diese fundamentale Weichenstellung. Zum Handelsausklang am Freitag kletterte das Papier auf 9,62 Euro, was einem kräftigen Tagesplus von 7,67 Prozent entspricht. Dass dieser Anstieg von hohem Volumen begleitet wurde, deutet darauf hin, dass institutionelle Adressen hier Potenzial wittern.

Die neuen Verträge haben dabei ganz konkrete Auswirkungen auf die Zukunft des Unternehmens:

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  • Auslastung gesichert: Rund 50 Prozent der maximalen Produktionskapazität des geplanten Werks in Longlaville sind durch die Deals nun bereits vorverkauft.
  • Finanzierungstür geöffnet: Das Erreichen bestimmter Vorverkaufsquoten ist die harte Bedingung, um weitere, nicht-verwässernde Geldmittel für den Bau freizuschalten.
  • Qualitätssiegel: Die Getränkeindustrie gilt als anspruchsvoll – die Verträge bestätigen, dass das enzymatische Recycling von Carbios diesen hohen Standards genügt.

Der Weg zur Großanlage

Trotz der Euphorie bleibt eine letzte Hürde bestehen. Um die Finanzierung der ersten großtechnischen Biorecycling-Anlage vollständig in trockene Tücher zu bringen, strebt das Management eine Vorverkaufsquote von 70 Prozent an. Die Lücke von den jetzigen 50 Prozent zu diesem Zielwert muss durch laufende Verhandlungen noch geschlossen werden.

Gelingt dies, steht der Wiederaufnahme der Bauarbeiten in Longlaville nichts mehr im Wege. Diese wird – vorbehaltlich der finalen Finanzierungssicherung – für Ende 2025 erwartet.

Die Carbios Aktie hat sich mit diesem Schritt eindrucksvoll zurückgemeldet und das Absatzrisiko für die geplante Großanlage massiv gesenkt. Der Beweis, dass die Technologie kommerziell nachgefragt wird, ist erbracht. Nun richten sich alle Augen darauf, ob das Management auch die verbleibenden 20 Prozent der Kapazitäten zügig an den Mann bringen kann.

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