Canopy Growth Aktie: Bullen lieben's!
Canopy Growth liefert neue Argumente für eine mögliche Trendwende. Zwar stagniert der Umsatz im jüngsten Quartal, doch unter dem Strich steht ein massiv reduzierter Verlust und ein wachsendes Kerngeschäft in Kanada. Gelingt dem Cannabis-Konzern mit der anstehenden Übernahme nun der nachhaltige Schritt in Richtung Profitabilität?
Kanadisches Geschäft fängt Schwäche auf
Die Sanierungsstrategie des Managements zeigt in den Zahlen zum dritten Geschäftsquartal 2026 deutliche Wirkung. Der Verlust pro Aktie verringerte sich drastisch auf 0,18 CAD, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 1,11 CAD zu Buche stand. Während der Konzernumsatz bei 75 Millionen CAD stagnierte, konnte der Nettoverlust beinahe halbiert werden.
Verantwortlich für die Stabilisierung ist primär der kanadische Heimatmarkt. Hier legten die Cannabis-Erlöse um insgesamt 4 Prozent zu, im medizinischen Bereich sogar um 15 Prozent. Neue Produkte wie "Infused Pre-Rolls" und Vapes unter Marken wie Tweed und 7ACRES trieben das Wachstum an.
Ein Wermutstropfen bleibt jedoch die Marge. Die Bruttomarge fiel um 300 Basispunkte auf 29 Prozent. Belastet wurde das Ergebnis durch Probleme in den internationalen Lieferketten, höhere Rückstellungen für Lagerbestände und schwächere Verkäufe der Tochter Storz & Bickel, die unter der wirtschaftlichen Zurückhaltung der Konsumenten leidet.
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Übernahme und Umschuldung
Parallel zum operativen Geschäft treibt Canopy Growth die strategische Neuaufstellung voran. Die Übernahme von MTL Cannabis steht kurz vor dem Abschluss; am kommenden Dienstag, den 17. Februar, sollen die Aktionäre über den Deal abstimmen. Das Management verspricht sich davon jährliche Kostensynergien von rund 10 Millionen Dollar und eine Stärkung des Produktportfolios.
Auch bilanziell verschaffte sich das Unternehmen im Januar Luft. Durch eine umfassende Rekapitalisierung wurden die Fälligkeiten der bestehenden Schulden bis ins Jahr 2031 verlängert. Dies sichert dem Konzern die notwendige Zeit, um den Turnaround ohne akuten Liquiditätsstress voranzutreiben.
Das erklärte Ziel des Managements bleibt ambitioniert: Im Geschäftsjahr 2027 soll ein positives bereinigtes EBITDA erreicht werden. Mit einer Cash-Position von 371 Millionen CAD und der Erwartung, dass sich das Europageschäft in den kommenden Quartalen erholt, arbeitet das Unternehmen weiter konsequent an der Rückkehr in die schwarzen Zahlen.
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