BYD Aktie: Wachstumsbericht überzeugt!
BYD liefert gleich zwei gewichtige Argumente für die Bullen. Während der chinesische Konzern Tesla beim Absatz im Jahr 2025 nun auch offiziell deutlich hinter sich lässt, deutet sich im erbitterten EU-Zollstreit eine überraschende Wende an. Ist der Weg für die weitere globale Expansion damit frei von politischen Hürden?
Wende im Zollstreit
Für Investoren steht heute eine mögliche Entspannung im Handelskonflikt mit Europa im Vordergrund. Die EU prüft Berichten zufolge aktiv einen "Mindestpreis-Mechanismus", der die angedrohten Strafzölle von bis zu 35 Prozent auf chinesische Elektroautos ersetzen könnte. Statt pauschaler Abgaben würde ein fest definierter Mindestexportpreis gelten.
Marktbeobachter werten diesen Schritt als "weiche Landung". Da chinesische Marken 2025 bereits über 10 Prozent des EU-Marktanteils hielten, wäre eine solche Einigung von strategischer Bedeutung. Parallel treibt BYD den Bau seiner Produktionsstätte in Ungarn voran, um den Marktzugang langfristig unabhängig von Importregeln zu sichern.
Marktführerschaft zementiert
Abseits der politischen Bühne untermauern die verifizierten Ganzjahreszahlen für 2025 die fundamentale Stärke der Chinesen. BYD hat Tesla als weltweit größten Hersteller von Elektrofahrzeugen nach Volumen abgelöst und den Vorsprung ausgebaut:
- BYD: 2,26 Millionen ausgelieferte reine Elektrofahrzeuge (BEVs), ein Plus von rund 28 Prozent.
- Tesla: 1,64 Millionen Fahrzeuge, ein Rückgang von fast 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Zwar lag Tesla im vierten Quartal beim reinen Umsatz in China noch knapp vorn, doch die Dynamik bei den Stückzahlen spricht eindeutig für BYD. Auch auf dem Heimatmarkt haben sich die Machtverhältnisse drastisch verschoben: Volkswagen ist auf Rang drei abgerutscht, während BYD mit 14,7 Prozent Marktanteil die unangefochtene Nummer eins bleibt.
Analysten sehen Potenzial
Diese Dominanz spiegelt sich in der aktuellen Bewertung wider. Die Analysten von Bernstein bestätigten heute ihr "Outperform"-Rating mit einem Kursziel von 130 Hongkong-Dollar. Besonders bemerkenswert ist die Einschätzung der Substanz: Laut der Analyse entspricht allein der Wert der Batteriesparte der gesamten aktuellen Marktkapitalisierung des Konzerns.
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 22,8 und einem Umsatzwachstum von über 23 Prozent halten die Experten die Aktie angesichts des Marktdrucks für günstig bewertet. Operativ reagiert das Management bereits auf die neuen Realitäten: Der "Sealion 6" wird seit diesem Monat nicht mehr in China verkauft, sondern als reines Exportmodell für Märkte wie Europa und Australien positioniert.
Die Kombination aus operativer Marktführerschaft und der Aussicht auf eine Einigung mit der EU schafft eine neue Ausgangslage für die Aktie. Sollte der Mindestpreis-Mechanismus greifen, würde einer der größten externen Risikofaktoren für das laufende Börsenjahr entfallen.
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