BYD-Aktie: Ein Knaller!
Der chinesische E-Auto-Gigant BYD schaltet hierzulande zwei Gänge hoch: Für das Jahr 2026 hat sich die Deutschlandtochter das ehrgeizige Ziel gesetzt, mindestens 50.000 Fahrzeuge zu verkaufen. Das wäre mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum laufenden Jahr und ein klares Signal an die etablierte Konkurrenz in Wolfsburg und Stuttgart. Nachdem der Hersteller 2025 bereits über 23.000 Neuzulassungen feiern konnte, soll nun der endgültige Durchbruch in der Breite gelingen.
Vertrauen durch Nähe: Der Werkstatt-Plan
Um die oft skeptischen deutschen Käufer zu überzeugen, setzt BYD-Deutschlandchef Lars Bialkowski auf eine massive Infrastruktur-Offensive. Das Händlernetz soll von derzeit etwa 150 auf beeindruckende 300 Standorte bis Ende 2026 anwachsen. Die Botschaft dahinter ist simpel: Niemand soll Angst haben, im Pannenfall hunderte Kilometer zur nächsten Fachstatte fahren zu müssen. Physische Präsenz und lokaler Service gelten als die wichtigsten Hebel, um den konservativen hiesigen Markt dauerhaft zu knacken.
Plug-in-Hybride als strategischer Türöffner
Interessant ist dabei die technologische Strategie: BYD setzt nicht mehr nur auf reine Stromer. Das Unternehmen peilt für 2026 einen Marktanteil von gut fünf Prozent bei Plug-in-Hybriden an. Diese Brückentechnologie erweist sich als Renner bei Kunden, die den vollen Umstieg auf Elektro noch scheuen. Flankiert wird der Vorstoß durch das neue Werk in Ungarn, das die Lieferketten verkürzen und BYD unabhängiger von möglichen EU-Zöllen machen soll.
Ausblick: Ein Wendepunkt für den Markt
Sollte BYD diese Marke knacken, würde der Konzern vom belächelten Herausforderer zum ernsthaften Volumenhersteller aufsteigen. Mit einer Modellpalette, die mittlerweile fast alle Segmente abdeckt – vom kompakten Flitzer bis zum luxuriösen SUV – ist das Fundament gelegt. Das Jahr 2026 wird somit zum ultimativen Härtetest für die chinesische Ambition auf deutschen Autobahnen.
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