BYD Aktie: Desillusionierend!
Während BYD in Europa seine Modellpalette konsequent ausbaut, ziehen am Heimatmarkt dunkle Wolken auf. Der chinesische EV-Riese sieht sich nicht nur mit neuen juristischen Untersuchungen konfrontiert, sondern meldete auch einen massiven Rückgang der Verkaufszahlen zum Jahresstart. Anleger stehen vor der Frage: Wie tief sitzen die Probleme wirklich?
Expansion trotz Gegenwind
Ungeachtet der Turbulenzen treibt der Konzern seine operative Strategie voran. Heute, am Donnerstag, startete offiziell der Verkauf der überarbeiteten Version der Elektrolimousine "Seal" in Großbritannien. Mit einem Einstiegspreis von 45.730 Pfund für das Basismodell reagiert das Unternehmen auf Kundenfeedback.
Ingenieure vergrößerten das Kofferraumvolumen deutlich auf 485 Liter und erweiterten den vorderen Stauraum ("Frunk") auf 72 Liter. Auch technologisch wurde nachgebessert, unter anderem mit einem neuen System zur Fahrerüberwachung. Das Topmodell mit Dual-Motor für 48.730 Pfund bietet weiterhin eine Reichweite von rund 520 Kilometern (323 Meilen).
Juristisches Nachspiel
Die Stimmung an der Börse wird jedoch von juristischen Unsicherheiten dominiert. Seit dem 17. Februar prüfen Anwaltskanzleien im Auftrag von Investoren mögliche Verstöße gegen Wertpapiergesetze. Auslöser ist ein Vorfall vom 13. Februar: Das Pentagon setzte BYD kurzzeitig auf eine Liste von Unternehmen, die angeblich das chinesische Militär unterstützen, strich den Namen jedoch wenige Minuten später wieder. Diese kurze Episode löste bereits spürbare Kursverluste aus und sorgt nun für rechtlichen Erklärungsbedarf.
Schwache Absatzzahlen
Noch schwerer wiegt der Blick auf die fundamentale Entwicklung. Die Auslieferungen von New Energy Vehicles (NEVs) brachen im Januar um rund 30,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 210.051 Fahrzeuge ein. Besonders hart traf es das Segment der rein batterieelektrischen Fahrzeuge, das ein Minus von 33,6 Prozent verzeichnete.
Die Diskrepanz zwischen der operativen Expansion in Europa und der akuten Schwäche im Kerngeschäft definiert die aktuelle Lage. Ob die neuen Modelle wie der Seal die negativen Effekte der eingebrochenen Verkaufszahlen und der juristischen Unsicherheiten abfedern können, wird sich in den kommenden Quartalsberichten zeigen.
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