Netflix hat zum 26. März die Preise aller US-Abonnements angehoben — bereits die zweite Erhöhung innerhalb von 15 Monaten. Anleger reagierten gelassen, die Aktie legte moderat zu. Das Vertrauen in die Preismacht des Streamingdienstes scheint ungebrochen.

Die Preiserhöhung im Detail

Das günstigste Abo mit Werbung kostet künftig 8,99 statt 7,99 Dollar pro Monat. Standard- und Premium-Tarife steigen jeweils um zwei Dollar. Die Mehreinnahmen sollen vor allem das Inhaltsbudget stützen, das 2026 auf 20 Milliarden Dollar anwachsen soll — finanziert durch Live-Events und neue Formate.

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Werbeumsatz als zweite Wachstumsquelle

Neben den Abopreisen rückt das Werbegeschäft zunehmend in den Mittelpunkt. 2025 soll der Werbeumsatz auf rund 1,5 Milliarden Dollar gestiegen sein — etwa das 2,5-Fache des Vorjahreswerts. Treiber waren KI-gestützte Zielgruppenansprache und die globale Reichweite der Plattform. Für 2026 erwartet das Management eine erneute Verdoppelung.

Zusammen mit den höheren Abopreisen soll das Gesamtgeschäft auf über 50 Milliarden Dollar Jahresumsatz zusteuern. Ende 2025 zählte Netflix bereits mehr als 325 Millionen zahlende Mitglieder — ein Niveau, das das Unternehmen unter anderem durch die Abrechnung geteilter Passwörter erreicht hat.

Die moderate Kursreaktion nach der Ankündigung deutet darauf hin, dass Anleger nennenswerte Abonnentenverluste durch die Preiserhöhung nicht erwarten. Ob das Werbegeschäft tatsächlich ein zweites Mal verdoppelt werden kann, wird sich spätestens mit den Quartalszahlen für das erste Halbjahr 2026 zeigen.

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