Broadcom Aktie: Führungskräfte berichten
Broadcom lieferte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 beeindruckende Zahlen – und der Kurs gibt trotzdem nach. Während das Unternehmen beim KI-Umsatz zweistellige Wachstumsraten verbucht, sorgen Insider-Verkäufe in Millionenhöhe und gemischte Signale von institutionellen Investoren für Gesprächsstoff.
Wachstum auf breiter Front
Die Quartalszahlen vom 4. März ließen kaum Wünsche offen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 29 Prozent auf 19,31 Milliarden Dollar, der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf mit 2,05 Dollar die Analystenerwartungen. Das Herzstück des Wachstums: KI-Chips. Der entsprechende Umsatz verdoppelte sich mehr als – ein Plus von 106 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar. Allein das KI-Netzwerkgeschäft legte um 60 Prozent zu und macht inzwischen rund ein Drittel des gesamten KI-Umsatzes aus.
Für das laufende zweite Quartal erwartet das Management rund 22 Milliarden Dollar Umsatz. Rückenwind kommt unter anderem aus dem Mehrjahresvertrag zur gemeinsamen Entwicklung von KI-Beschleunigern mit OpenAI sowie aus bestehenden Partnerschaften mit Google und Meta. Mittelfristig hält das Unternehmen einen KI-Chip-Umsatz von mehr als 100 Milliarden Dollar bis zum Geschäftsjahr 2027 für realistisch.
Insider verkaufen, Analysten bleiben optimistisch
Trotz der starken operativen Entwicklung zeigen Pflichtmitteilungen der vergangenen 90 Tage erhebliche Insider-Verkäufe: Insgesamt wurden rund 403.000 Aktien im Wert von etwa 133,5 Millionen Dollar veräußert. Allein Charlie B. Kawwas trennte sich am 17. März von 39.116 Aktien für mehr als 12,5 Millionen Dollar. Auf institutioneller Seite reduzierte Willner & Heller LLC seinen Anteil um knapp 30 Prozent.
Analysten lassen sich davon bislang wenig beeindrucken. Der Konsens lautet „Moderate Buy", das durchschnittliche Kursziel liegt bei 435,30 Dollar. Barclays bekräftigte zuletzt seine Einstufung „Overweight" mit einem Ziel von 500 Dollar – deutlich über dem aktuellen Kursniveau von rund 260 Euro, das seit Jahresbeginn bereits rund 12 Prozent nachgegeben hat.
Am 31. März schüttet Broadcom die nächste Quartalsdividende von 0,65 Dollar je Aktie aus – ein kleines, aber verlässliches Signal in einem derzeit unruhigen Marktumfeld.
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