Ein schwaches Marktumfeld hat die Papiere von D-Wave Quantum zum Wochenende spürbar ins Minus gedrückt. Während Anleger den kurzfristigen Rückwärtsgang einlegen, überschlagen sich im Hintergrund die technologischen Durchbrüche der Branche. Von neuen Silizium-Chips aus China bis hin zu Googles beschleunigtem Zeitplan für das Knacken aktueller Verschlüsselungen – der Sektor steht vor einem gewaltigen Umbruch.

Rote Vorzeichen trotz besserer Aussichten

Am Freitag gab das Papier um 5,26 Prozent auf 13,88 US-Dollar nach. Dieser Rücksetzer passierte nicht im luftleeren Raum, sondern spiegelte die allgemeine Schwäche an der technologielastigen Nasdaq wider, die über zwei Prozent verlor. Die hohe Volatilität der 5,13 Milliarden Dollar schweren Gesellschaft zeigt sich an der enormen Handelsspanne der vergangenen 52 Wochen, die von knapp 6 bis über 46 Dollar reicht.

Finanziell gibt es auf operativer Ebene Lichtblicke. Die Prognosen deuten auf einen sinkenden Verlust je Aktie hin, der sich von minus 0,41 auf minus 0,38 Dollar verbessern soll. Ein negatives Kurs-Gewinn-Verhältnis ist in dieser frühen, extrem kapitalintensiven Phase der Quantencomputer-Entwicklung die Regel und überrascht den Markt nicht.

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Der Wettlauf um die Verschlüsselung

Abseits der tagesaktuellen Kurskapriolen nimmt die technologische Entwicklung rasant Fahrt auf und liefert die eigentlichen Argumente für langfristige Investoren. Erst heute meldeten Forscher der Shenzhen International Quantum Academy einen Meilenstein: die Entwicklung eines siliziumbasierten Quantenchips mit integrierter Fehlererkennung.

Besondere Aufmerksamkeit zieht aktuell Google auf sich. Der Tech-Gigant hat seinen Zeitplan gestrafft und das Jahr 2029 als sogenannten "Q-Day" ausgerufen. Ab diesem Zeitpunkt könnten Quantensysteme gängige Online-Sicherheitsstandards wie die 2048-Bit-RSA-Verschlüsselung aushebeln. Dieser drohende Paradigmenwechsel treibt den Markt für Post-Quanten-Kryptografie massiv an, der bis 2034 jährlich um über 41 Prozent wachsen soll.

Analysten sehen dreistelliges Potenzial

Die Wall Street lässt sich von der aktuellen Kursschwäche kaum beeindrucken. Im Schnitt raten die Experten zu einem moderaten Kauf und rufen ein Kursziel von 36,50 Dollar auf. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 163 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs.

Ein kleiner Wermutstropfen bleiben die Insiderverkäufe der vergangenen fünf Jahre in Höhe von insgesamt 294,5 Millionen Dollar. Dem gegenüber steht jedoch die gigantische langfristige Perspektive der gesamten Technologie. Schätzungen der Boston Consulting Group gehen davon aus, dass Quantencomputing bis zum Jahr 2040 weltweit eine Wertschöpfung zwischen 450 und 850 Milliarden Dollar generieren wird.

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