Broadcom liefert im KI-Infrastrukturgeschäft gerade eine bemerkenswerte Wachstumsstory — und neue Analystenberichte legen nahe, dass das Tempo weiter anzieht. Im Mittelpunkt steht die rasant steigende Nachfrage nach maßgeschneiderten KI-Chips, sogenannten Tensor Processing Units, die Broadcom für Google und andere Hyperscaler produziert.

Millionen von Chips für die KI-Infrastruktur

GF Securities hat seine Prognosen für Broadcoms Custom-Silicon-Sparte deutlich angehoben. Für das laufende Jahr erwartet das Analysehaus nun 4,5 Millionen verschiffte TPU-Einheiten — 2027 sollen es bereits 7,9 Millionen sein. Treiber dieser Entwicklung sind die neuen Chip-Architekturen „Ironwood" und „Sunfish", die sich aktuell in der Kundenerprobung befinden. GF Securities bekräftigte sein Kaufurteil und hob das Kursziel auf 450 US-Dollar an.

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Diese Zahlen kommen nicht aus dem Nichts. Im ersten Quartal des Fiskaljahres 2026 erzielte Broadcom einen Gesamtumsatz von 19,31 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders die KI-Halbleitersparte stach hervor: Dort verdoppelte sich der Umsatz auf 8,4 Milliarden US-Dollar. Für das laufende Quartal peilt das Management 10,7 Milliarden US-Dollar allein aus dem KI-Segment an. Zudem hat das Unternehmen nach eigenen Angaben die nötige Fertigungskapazität bis 2028 gesichert — ein klares Signal gegen Lieferkettenrisiken.

Insider-Verkäufe dämpfen die Stimmung

Trotz der robusten Fundamentaldaten steht die Aktie zuletzt unter Druck. Am 25. März wurden Pläne bekannt, dass H&S Investments I, LP rund 531.741 Aktien im Wert von etwa 170 Millionen US-Dollar verkaufen will. Das fällt in eine Phase, in der Anleger bei KI-Titeln selektiver geworden sind — trotz konsistent starker Quartalsergebnisse.

Das Gesamtbild bleibt dennoch positiv: 42 Analysehäuser stufen die Aktie aktuell mit „Strong Buy" oder „Buy" ein. Als Argumente nennen Befürworter den Auftragsbestand von 73 Milliarden US-Dollar sowie den bevorstehenden Launch des Tomahawk-6-Ethernet-Switches. Langfristig hat Broadcom signalisiert, dass der KI-Chip-Umsatz die Marke von 100 Milliarden US-Dollar überschreiten soll — gestützt durch Nachfrage sowohl aus dem KI-Training als auch aus dem wachsenden Markt für inferenzbasierte KI-Anwendungen.

Gemessen am aktuellen Kurs von rund 270 Euro notiert die Aktie deutlich unter ihrem Dezember-Hoch von 353 Euro — das Kursziel von GF Securities impliziert damit erhebliches Aufholpotenzial, sofern die Wachstumsdynamik im TPU-Geschäft anhält.

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